Verpasste Chancen

Shownotes

Eine Folge über Bedauern, neue Wege und die Erkenntnis: Nicht jeder Zug, der abgefahren ist, war der richtige.

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00:00:06:

00:00:21: Hallo, liebe Hörerinnen und Hörers Lieblings-Podcasts.

00:00:38: Wir haben das Termin nicht zusammengeschafft!

00:00:43: der Lieber Ralf so nett und schneidet den Podcast zusammen, das heißt ich steuere hier auf diese Art und Weise einen Redebeitrag dazu.

00:00:52: Und freue mich schon wieder wenn wir demnächst wieder zusammensitzen und uns dann auch wirklich live in echt austauschen können.

00:01:00: Lieber Ralph vielen Dank dass du dich für die Podcastfolgen, für diese tolle Möglichkeit zur Verfügung stellst.

00:01:07: Ja!

00:01:08: Wir haben auch dieser Woche wieder ein spannendes Thema nämlich verpasste Chancen.

00:01:16: Chancens sind ja Dinge, die unser Leben möglicherweise besser machen, die es vielleicht größer machen können, die uns eine Erleichterung bieten – was auch immer!

00:01:27: Meistens denken wir dabei an berufliche Aspekte das wir eine Karriere machen, dass wir den nächsten Karriereschritt wagen und tun können oder ein gutes Geschäft abschließen oder halt eine gute Gelegenheit haben.

00:01:40: Und viele dieser guten Gelegenheiten wird man im Nachhinein als verpasste Chancen verbuchen, weil man im Laufe des Lebens zur richtigen Zeit entweder die Chance an solche gar nicht erkannt hat oder zuzögerlich gewesen ist und die Chance hat vorüberstreichen lassen.

00:02:02: Auch das kommt immer wieder vor.

00:02:04: Häufig ist es ja so dass Chancens gerne erwünscht sind dann aber plötzlich vor allem sind und der Zeitpunkt nicht der richtige ist oder wir glauben, dass der Zeit-Punkt nicht der Richtige ist.

00:02:18: Es ist ja immer so ein bisschen unbequem auch etwas verändern zu müssen.

00:02:23: Wir haben hier in unserem Podcast ja häufig auch schon über das Thema Komfortzone gesprochen.

00:02:28: Lernzone Ja!

00:02:29: Wir tun ja häufig das was wir immer tun Und da sind wir ja in einem Automatismus drin.

00:02:35: Und Automatismen liebt unser Gehirn, das findet unser Gehör ganz großartig wenn wir im Autopilot unterwegs sind und die Dinge so tun können wie sie immer tun weil es natürlich wenig Kraftanstrengung bedeutet.

00:02:48: Das ist energiesparend.

00:02:50: Deshalb lassen wir die Dinge häufig so wie Sie sind.

00:02:54: dann gibt es aber häufig auch das Phänomen beispielsweise Menschen beruflich unzufrieden sind und sagen ja eigentlich würde ich mich gerne noch mal irgendwo anders hinbewerben, machen das dann auch.

00:03:05: Und dann werden sie eingeladen zu einem Vorstellungsgespräch und wie der Teufel es will entpuppt sich genau dieses Gespräch als positiv.

00:03:14: Das heißt die Arbeitgeberseite hat Interesse und sagt Ja wenn Sie wollen können Sie anfangen!

00:03:21: Dann fangen viele Menschen an zu zögern, weil sie dann sich offensichtlich der Tragweite bewusst werden die so eine Chance dann plötzlich mitbringt.

00:03:35: Das heißt das was man hat wird man dann aufgeben müssen, wird man loslassen müssen und wird sich auch etwas Neues ein lassen müssen Die große Chance die dann plötzlich vorein liegt Und die hat natürlich den Nachteil dass man nicht weiß was einen wirklich erwartet.

00:03:51: Wir können uns allenfalls eine Vorstellung davon machen, wir haben die Idee aber wirklich wissen tun wir es nicht.

00:03:56: und bei uns im Rheinland gibt's ja auch den Satz Lieber in Misch in der Hand also duf ob dem Dach.

00:04:03: Eine Misch ist ja bei unserem Rheinand der Spatz, also ein kleiner Spatz.

00:04:07: das kleine Vögelchen ist besser das in der hand zu haben als die Taube aufm dach die einem die ganze Dachrinne und da dach gleich mit vollkackt.

00:04:16: so Es gibt in der Kölner Stadtgeschichte auch genügend Beispiele für verpasste Chancen.

00:04:24: Da braucht man sich nur mal das Kölners Stadtbild anzuschauen und wird sehen, dass man die eine oder andere Chance nicht ergriffen hat vielleicht aber auch nie gesehen hat.

00:04:34: ich glaube die Nord-Südfahrt ist immer wieder so ein Thema bei uns in Köln im Rheinland wo man sagt naja das hätte man vielleicht auch schöner lösen können Überhaupt die Stadtgestaltung an der einen oder anderen Stelle hätte man schöner machen können.

00:04:49: Wenn man mal sich alte Bilder von früher anschaut, von vor dem Weltkrieg dann wird man sehen dass ja insbesondere auch im Wiederaufbau der Stadt die ein oder andere Chance nicht ergriffen wurde.

00:05:02: aber worauf ich hinaus möchte ist folgendes eine der bekanntesten Legenden und Köln ist ja voller Legenden Geschichte Eine der bekanntesten Legende ist die Geschichte von Jan und Greed.

00:05:14: Es spielt zur Zeit des dreißigjährigen Kriegs, und Jan war ein Bauersohn vom Niederrhein und er hatte sich in die Marktfrau Greed verliebt seine Liebe und machte ihr einen Heiratsantrag, aber Jene Gried hatte sich etwas Besseres vorgestellt als diesen Bauernsohn.

00:05:36: Als ein Knecht und hatte gedacht naja ne also da kommt bestimmt noch was besseres.

00:05:41: Und dann hat sie ihn ziehen gelassen.

00:05:42: und der Jan ist dann zum Militär gegangen Hat sich da viele große Verdienste angeeignet und kamen dann eines Tages Hochrangiger General, wird er zurück nach Goelle.

00:05:57: Am Stadttor ist er eingeritten und daraus entstanden ist ja der Satz Wer hätte gewusst?

00:06:05: Der hätte hier dann also wer das gewusst hätte, der hätte es getan.

00:06:10: Nämlich.

00:06:11: da erkannte die Gried ihren Jan und sagt mein Jot!

00:06:14: Das kann doch gar nicht möglich sein.

00:06:16: Hätte ich doch damals gewusst Dann hätte ich jetzt auch gemacht, dann hätte ich mich darauf eingelassen.

00:06:22: Dann hätte ich diesen Heiratsantrag von Jan

00:06:24: angenommen.".

00:06:25: Ja und das ist so.

00:06:26: diese Tragik in dieser Geschichte kennen wir alle.

00:06:30: solche und ähnliche Geschichten haben wir alles schon mal erlebt im Leben wobei vielleicht eine Chance nicht gesehen haben oder gedacht haben da kommt noch ne bessere!

00:06:38: Wir rennen ja häufig dem Plan A hinterher und sind dann blind für den Plan B der möglicherweise auch gut und viele Möglichkeiten bietet.

00:06:50: Und an der Stelle wäre es ja auch ganz interessant einmal von euch, liebe Hörerinnen und Hörern zu wissen, wann hattet ihr mal eine Chance auf dem Silbertablett?

00:06:59: Und habt sie nicht genutzt oder habt ihr vielleicht im Nachgang darüber geärgert?

00:07:05: Man kennt das ja aus dieser beliebten Quiz-Sendung Wer wird Millionär?

00:07:10: Na so wie weit geht man und wo hätte man vielleicht die

00:07:13: Chance

00:07:14: noch genutzt auf einen höheren Gewinn.

00:07:17: Das ist immer so dieses Warborn-Spiel zwischen, was hat man sicher?

00:07:22: Was ist einem gewiss und was erwartet einem?

00:07:25: Warum machen wir diese Erfolge ganz einfach?

00:07:27: Natürlich verbinden wir unsere Themen immer auch gerne mit Köln und allem, was in Kölnerum passiert.

00:07:36: Wir Menschen denken... ...sechzig bis achtzig tausend Gedanken am Tag Und vieles davon isst auch einfach nicht zu gebrauchen.

00:07:43: das muss man ganz klar so sagen.

00:07:45: Vieles beschäftigt sich mit der Vergangenheit, anderes beschäftigt es sich mit Zukunft beispielsweise.

00:07:50: Wie wird das Wetter nächste Woche?

00:07:52: Aber wenig mit dem was gerade im Hier und Jetzt passiert.

00:07:56: Und das ist das was wir als Präsenz kennen.

00:07:59: Präsent im Hier-und-Jetzt zu sein!

00:08:01: Das ist mal ganz wichtig.

00:08:03: Wer das schafft, wer präsent ist hier und jetzt, der wird auch Chancen die sich einem bieten nicht verpassen.

00:08:13: Der wird scheißen auch immer sehen können, immer auch nutzen können um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

00:08:20: Und dabei ist es natürlich auch wichtig sich jetzt nicht ständig über verpasste Chancen zu grämen, zu sagen hätte ich das doch getan wenn ich es damals besser gewusst hätte, hätte hätte Fahrradkette.

00:08:32: so ist das manchmal im Leben.

00:08:34: Das heißt auch seinen Frieden zumachen mit der Vergangenheit Die Vergangen halt ruhen zu lassen ist ein Teil dessen einer Strategie um wieder Möglichkeiten zu sehen, um wieder offen zu sein.

00:08:46: Und ich persönlich glaube dass es auch gut ist wenn man bereit ist aus Fehlern zu lernen.

00:08:54: denn wenn man immer den selben Fehler macht dann haben Fehler keine gute regulierende Funktionen.

00:08:59: fehler als solche sind gut sie sind willkommen.

00:09:01: so sind Teil des Prozesses in dem wir uns befinden und Wenn wir das wissen wenn wir das akzeptieren Ich glaube Dann Ist Es Auch Möglich Dass Wir verpassten Chancen nicht länger hinterher trauern müssen, sondern die nächste Chance schon wieder auf dem Silbertablett silviert bekommen.

00:09:19: Das wünsche ich euch allen da draußen von ganzem Herzen und hoffe dass ihr unserem Podcast gewogen bleibt.

00:09:26: das ist immer eine gute Chance sich anzureicher mit neuen Ideen, mit Impulsen.

00:09:31: eine gute Chance.

00:09:32: Sich einfach auch unterhalten zu lassen mal hinzuhören was Ralph und Jörg da so jede Woche fabrizieren und auf die Beine stellen.

00:09:39: Wir danken euch jedenfalls ganz herzlich dafür dass ihr immer mit dabei seid insbesondere auch der Radio Allstadtwelle Die unseren Podcast jeden Mittwochabend um neunzehn Uhr sendet.

00:09:48: also in dem Sinne Ganz herzlichen Dank und bis ganz bald von meiner Seite aus

00:09:53: Und damit auch rein Großes Hallo von meiner Seite an euch, ihr lieben Freundinnen unseres Podcasts für Zuckamelle.

00:10:08: Lebenskunst auf reingesche Art!

00:10:11: Ich bin Ralf und jetzt habt ihr gerade schon den Jörg gehört zu unserem Thema verpasste Chancen Was man alles dazu sagen kann, und natürlich auch mit Kölner Legenden wie Jannot Gried verbinden kann.

00:10:31: Und darüber werde ich jetzt natürlich noch ein bisschen philosophierend damit ihr ja auch mal hört was ich denn so dazu meine.

00:10:40: ansonsten üblicherweise spielen wir uns die Bälle ping-pong lesische immerhin und her Der liebe Jörg und ich.

00:10:47: schon jetzt müssen wir das mal für diese und auch noch für nächste Woche so, wie es aussieht.

00:10:52: Wir müssen das mal so hintereinander machen aber wir wissen uns halt zu behelfen.

00:10:58: denn da war ja jetzt die Frage was machen wir?

00:11:02: Machen wir eine Pause?

00:11:04: Ja, machen wir verspätete Sommerpause?

00:11:06: Magen wir Herbstpause?

00:11:08: Waren wir Kürbispause oder so für drei Wochen?

00:11:11: Oder probieren wir mal etwas Neues?

00:11:15: Das ist jetzt eine Chance ausprobieren.

00:11:17: Nicht eine Chance verziehen lassen, wegziehen lassen und nichts machen sondern wir probieren jetzt hier gerade mal aus Und dann gucken wir mal was man daraus machen und wie das so bei euch ankommt.

00:11:31: Es soll keine Dauerlösung werden, dass definitiv nicht.

00:11:35: Aber wir experimentieren jetzt grade mal mit diesem Format Dass wir nacheinander reden oder zwischen Aber nicht mit!

00:11:45: Ja, und der Jörg hat Jan und Grint erwähnt.

00:11:49: Darüber werde ich gleich auch noch ein bisschen was sagen.

00:11:52: aber... Der Kölner macht ja aus aller Musik, ne?

00:11:56: Das wissen wir ja.

00:11:57: also unnatürlich gibt es auch Songs über Jan und Griet Und da werden ja Mitwuchs immer auf Radio-Altstadtwelle sind und die sich natürlich auffreuen wenn sie zwischendurch immer ein bisschen Musik einstreuen können.

00:12:13: haben wir jetzt diese Folge auch mit zwei Songs über Jan und Gried garniert.

00:12:20: Um den ersten denn möchte ich euch jetzt schon ansagen, und ihr könnt natürlich wenn ihr jetzt zu dem Podcast so hört nicht auf Radio Alstalle vielleicht einfach gleich mal auf der Pause-Taste drücken.

00:12:31: dann geht mal in euer Musikdepository eurer Wahl und sucht das Lied mal raus und hört es einfach mal und dann könnte wieder im Podcast einschneiden.

00:12:42: also Der erste Song über Janet Greed ist von einer Band, die in Kölner natürlich höchstmerkant ist.

00:12:51: Sie heißt Milieu und sie haben zusammen mit Ira Greed der Lameng den Song herausgebracht, der da heisst wer hätte es gedacht?

00:13:02: Janot Greed.

00:13:03: Wollen wir mal rein!

00:13:05: Ja und für alle die einfach nur dran bleiben dann... Haben wir jetzt wieder was zur Verzelle.

00:13:12: Wir haben ja viel zu Camel und viel zur Verzelle, ne?

00:13:15: Ja mit dem Jann und der Gried.

00:13:18: Das ist natürlich so eine Kölner Legende... Und da muss man sagen ob das Janz überhaupt sich so zugetragen hat, ist die einer Seite!

00:13:31: Die zweite Seite ist natürlich, ob es überhaupt in Köln stattgefunden hat.

00:13:37: Das sind Menschen aus dem Umland, die sagen, nee, nein.

00:13:43: Das war hier bei uns, das war im quadratischen Dorf.

00:13:49: Da ist er irgendwann als General.

00:13:52: Ruhmreich, schon mal hier über sein ehemaliges Gebiet da in der Nähe, wo er aufgewachsen ist und als Stallbursche gearbeitet hat.

00:14:03: Er wurde immer wieder lang gekommen.

00:14:05: Und da sah er auf dem Feld Jemanden, der ihn bekannt vorkam und da kam es dann zu dieser berühmten Wortwechsel.

00:14:14: Der dann nachher kurz beschrieben wurde mit Yrid!

00:14:20: Wer hat hier Don?

00:14:22: Und die Yrid dann sagte lachend oder auch nicht, weil er von Werth oder Jan werd hätte ihr wusst.

00:14:31: Ja also die Konradischen doch mal sagen das war bei uns und ich in Köln aber... Eines kann man den Kölner jetzt nicht vorwerfen.

00:14:41: Hier eine Chance, sich entgegenzulassen mit dieser Legende und sie mit Köln zu verbinden und sie damit natürlich auch auszunutzen.

00:14:53: Also selbst wenn das in Quadrat Ischendorf gespielt hat der Kölne hat ja irgendwie auch ein Näschen dafür solche Sachen zu vereinnahmen und für den eigenen Ruhm zu nutzen.

00:15:11: Also da sind wir ja durchaus kreativ, ich meine wie ist das mit dem ehemaligen Erzbischof Reinhold von Dassel der damals die Gelegenheit genutzt hatte?

00:15:25: Die Gebäine von den heiligen Dranköniginnen oder von wem auch immer sie sind nach Köln zu bringen und so sagen hier haben wir es Hier jetzt die Eier der Grüne, in Gölre zu besichtigen und sich natürlich daraus dann auch weitere Chancen ergeben haben.

00:15:43: Weil sie waren ja dann erst an dem alten Dom, im Hildebolg-Dom Und da hat man sich schon irgendwann gedacht, also lieber liebe Freunde!

00:15:53: Der alte Dom hier, ich meine, der hat schon ein paar Jahre auf den Buckel und ist nicht schön genug Der ist nicht repräsentativ genug für die Beine von den Heiligen Drei Könige.

00:16:05: Da müssen wir was Neues bauen, ne?

00:16:09: Und dann haben sie angefangen und ihr wisst selbst... Das hat ein bisschen gedauert bis der Dom, der jetzt noch steht, bis der Fertig geworden ist.

00:16:19: Hat lange gedauert, über sechshundert Jahre.

00:16:22: Aber in den Jahren achtzehnundachtzig war es dann so weit mit den Preußen.

00:16:27: Die haben zuletzt noch mal richtig Hand angelegt, dass das Ding fertig wurde und seitdem steht er da unser Do und wird bewundert von allen.

00:16:39: Und das war aber Gelegenheit nach Gelegenkeit die Gelegenheid, die Halbjörn der Königin zu bringen.

00:16:47: Wir brauchen ein neues Gotteshaus, das denen gerecht wird.

00:16:51: Dann hat man das gemacht!

00:16:53: Der Kölner nutzt solche Chancen, auch irgendwelche Legenden für sich zu nutzen und gebrauchen.

00:17:03: Das passt natürlich gut.

00:17:07: Da kann man schöne leckere Sachen über die Stadt verzerren.

00:17:12: Und einfach so das Renommee der Stadt weiter ausbauen.

00:17:18: Und ich meine, Jan von Wert.

00:17:20: Einer der Traditionskurs im Gölner Garnemann.

00:17:25: Die haben sich das Ganze natürlich dann auch schön zu eigen gemacht und wir wissen ja alle!

00:17:30: Das wird jetzt an Viva fast leer.

00:17:33: Es wird jetzt immer hier in der Säwerinstorbrüche feiert, da der Jan da rein geritten kam... Früher war es ja nicht da, aber seit einigen Jahren ist es da.

00:17:45: Es ist egal durch welchen Stadttor angeblich hier Ritten kamen.

00:17:49: Jetzt spielen wir dort an der Säbel ins Torbursch und somit haben wir eine weitere Attraktion für diese Stadt.

00:17:58: Also das waren definitiv genutzte Chancen auch wenn die Griede die Chance nicht genutzt hat.

00:18:08: Siehe mit dem, was sie dann sagt, Herr von Wehrthed hier wusst.

00:18:15: Sieher einen sehr gesunden Umgang mit dieser verpassten Chance gezeigt hat.

00:18:23: Denn sie sagt ja, wenn ich das gewusst hätte, dass aus dir Stallbursche, dass als dir mal so ein stolzer General wird Hätte ich die Chance natürlich auch ergriffen, aber das konnte ja keiner wissen.

00:18:42: Ich meine, dass du damals bei uns da am Künbschenshof aufgetaucht bist und immer nur mit dem Sohn von den Bauern rumgeritten bist.

00:18:51: Was sollte ich als Markt denn damit anfangen?

00:18:54: Ja, ich war eine gute Markt!

00:18:57: Ich brauch du einen Bauern als Mann.

00:19:00: Jemand, der da auf dem Feld richtig anpacken kann und nicht immer nur mit dem Pad über die Felder am Regel ist.

00:19:07: Aber dann kann ich ja mit dir

00:19:09: bruchern.".

00:19:11: Und das war natürlich die Entscheidung von damals?

00:19:14: Ja...und dann ist eben die Frage, bereut man das oder sagt man unter den jeweiligen Umständen von damals.

00:19:24: War genau die richtige Entscheidung!

00:19:27: Ja, ich habe ja nicht wissen können dass das so passiert.

00:19:32: Und das ist natürlich auch immer eine ganz wischte Sache wie man denn am besten mit verpassten Chancen umgeht?

00:19:41: Weil der Problem bei den verpasste Chancern ist halt oftmals, dass man die glorifiziert.

00:19:49: Also ich meine, ne?

00:19:50: Die Greed könnte dann auch sagen bei dieser verpasten Chance Und dann wäre ich da hier Generalskattin und so weiter.

00:20:00: Und das, was ich alles hätte bekommen können.

00:20:04: Der Mann war die ganze Zeit weg.

00:20:06: Er war fast überhaupt nie da.

00:20:10: Da hast du auch selbst wenn du verheiratet gewesen warst.

00:20:15: Hast du nicht viel von dem Kerl gehabt?

00:20:17: Zuhause muss man aufsagen!

00:20:19: Wenn du den Bauern geheiratet hast, dann war der zumindest zu Hause.

00:20:23: Ob das jetzt gut ist oder schlecht?

00:20:25: Ich meine, da kommt er immer auf den Baueren an!

00:20:27: Aber die Chance, dass man auch so eine Ehe führt... Die ist natürlich größer als wenn jemand andauernd kriegsmäßig unterwegs ist und nie zuhause ist.

00:20:40: Man kann das im Nachhinein romantisieren aber Man vergisst natürlich auch, dass der Fahrt den man nicht eingeschlagen hat.

00:20:50: Dass der auch voller Problemekrisen und Langeweile und Routine wahrscheinlich gewesen wäre.

00:20:57: Ja?

00:20:58: Das ist ja nicht so, da das alles rosa rot ist.

00:21:01: Nee!

00:21:02: Da das eher so... ...das auch da viele, viele Steine auf dem Weg liegen.

00:21:10: Und von daher ist es immer so mit der Reue.

00:21:14: über verpasste Chancen.

00:21:17: Der ist nicht gut auf die lange Dauer, es ist gut wenn man etwas lernt vielleicht da draußen.

00:21:24: ja ich meine das kann ja sein dass man damals vielleicht irgendwie komplett emotional sich für irgendwas entschieden hat und gar nicht klar gedacht hat oder dass man gar nicht alle chancen oder sagen wir mal alle kriterien Tableau hatte und sich deshalb falsch entschieden hat.

00:21:48: Also die Frage ist, hat man damals bei der Entscheidung?

00:21:52: Hat man sie wirklich nach bestem Wissen und Gewisschen getroffen?

00:21:57: oder wäre vielleicht auch da irgendwas noch im Agen was man jetzt bei aktuell anliegenden Entscheidungen was man da besser machen könnte?

00:22:10: ja also was kann ich daraus lernen aus der verpassten Chance.

00:22:15: Das ist gesund, wenn man das macht!

00:22:19: Das ist ein gesunder psychologischer Umgang mit verpasstens Chancen.

00:22:25: Was interessant ist ja bei der Reue – da hat man auch wissenschaftlich untersucht – kurzfristig, also wenn jetzt gerade irgendwas ist dann bereuen Menschen eher Fehler die sie durch Handeln machen.

00:22:41: Also ich habe mich für irgendetwas falsch entschieden.

00:22:44: Also ich habe Plan A oder Weg A genommen, hätte aber Weg B nehmen sollen.

00:22:51: Ich hab mich falsch entschieden.

00:22:53: Solche Entscheidungen bereuen wir eher kurzfristig.

00:22:57: Dass wir uns falsch entschieden haben im Handeln!

00:23:03: langfristig gesehen.

00:23:05: Und dann kennt man ja diese berühmten Bilder und Erzählungen, da gibt es auch Bücher drüber, Interviews mit Menschen auf dem Sterbebett.

00:23:16: Rückblickend wie ist das so?

00:23:18: Langfristig nach vielen Jahren oder eher am Lebensende, wie man es eben von diesen Geschichten kennt bereuen die meisten Menschen eher Dinge, die sie nicht getan haben.

00:23:32: Das heißt, der Fokus der Reue verschiebt sich.

00:23:39: Sonst eher im Leben.

00:23:41: in den jüngeren Jahren ist es eher, da habe ich mich falsch entschieden.

00:23:45: Am Ende ist es, da hab' ich mich nicht entschieden und das habe ich nicht gemacht.

00:23:50: Ist natürlich auch interessant!

00:23:54: Rückblickend hätte ich da gerne mal lieber mehr gemacht während in dem Leben selbst, in den ersten Jahren, Jahrzehnten ist es eher ach, hätte ich das besser mal nicht gemacht.

00:24:10: Ist ja auch spannend wie sich das dann verschiebt.

00:24:14: Also von daher ist es einfach wichtig dass wir hingucken bei den Sachen wo wir uns eben entscheiden und wo wir im Rückblick vielleicht irgendwas bereuen.

00:24:28: Wie ist das mit dem Bedürfnis, was überhaupt dahinter gesteckt hat?

00:24:33: Also jetzt nicht mit den Hardern über die verpassten Chancen.

00:24:39: Sondern haben wir da noch ein ungelöstes Bedürfenis also... Was habe ich mir emotional eigentlich damals davon versprochen?

00:24:49: Ja um bei dem verpasste Job beispielsweise.

00:24:53: Ging es wirklich um den Job oder ging es vielleicht auch um Anerkennung?

00:24:59: Also war das vielleicht auch ein Motiv hinter dem Job.

00:25:03: Dass ich mal gucke, was juckt mich jetzt eigentlich noch so daran, dass sich diese Chance nicht ergriffen haben?

00:25:11: Welches psychologische, welches emotionale Bedürfnis wurde denn da nicht gedeckt?

00:25:18: und ist das heute vielleicht auch immer so?

00:25:22: Ist das vielleicht immer noch so'n Gefühl bei mir, dass ich nicht hier noch Anerkennung im Leben bekomme.

00:25:30: Ist doch so ein roter Faden der sich so ein bisschen chronisch durch mein Leben zieht.

00:25:35: Ja also das ist wie man gesund umgeht mit verpassten Chancen.

00:25:41: Also hingucken was kann ich draus lernen?

00:25:45: sind immer noch irgendwelche Bedürfnisse vielleicht nicht erfüllt?

00:25:48: und natürlich auch wendet mal wirklich Ne, das wäre so eine jüte Gelegenheit gewesen.

00:26:00: Man kann ja Sachen auch mal betrauen.

00:26:03: Also Trauer und zu sagen Ja gut ich hätte das vielleicht gerne mal ausprobiert also ich wär vielleicht gerne mit acht zehn hier nicht meinen Rucksack gepackt Und wer liebend gerne erstmal in die Welt gezogen anstatt direkt in den Job zu gehen.

00:26:20: beispielsweise Ja, hätte ich Wien gerne gemerkt und er tut mir jetzt echt leid, da ich das nicht gemacht habe.

00:26:27: Also der Verlust dieses Traumes dieser Verluste dieser Idee, dass man darüber auch mal trauert und sagt ja Jod Schatt!

00:26:37: Das war nicht gut.

00:26:40: Ich merke der Wunsch, dass ich denen gefolgt bin.

00:26:43: Da ist es echt schade.

00:26:45: Und wenn diesen Verluss eben so würdig ist, das entlastet auch unsere Psyche Das entlastet auch unser Nervensystem.

00:26:55: Ja, das nimmt so auch diesen bitteren Beigeschmack eben mal raus und man sagt ja echt schade!

00:27:03: Und dadurch kann man dann eben auf den Weg freimachen loszulassen und nicht immer sich im Kreis zu drehen.

00:27:11: Kann zu sagen gut ich betraue das jetzt mal.

00:27:14: Ich denke jetzt mal Abschied davon wirklich mal und merke nochmal oh da ist noch ein Kloß im Hals aber spüren wie der sich jetzt löst Da löst sich dadurch, dass ich zulasse.

00:27:25: Dass ich merke, da ist immer noch was aus mich traurig macht und das lasse ich jetzt einfach mal raus.

00:27:33: Ja?

00:27:33: Also so kann man auch damit umgehen!

00:27:37: Und für die Stadt hier, für Köln, der liebe Jörg hat ja auch erwähnt wie es mit den Chancen ist Nord-Südfahrt, Ostwest-Achse sind ja auch dicke Schneisen, die in die Stadt getrieben wurden.

00:27:52: Die Frage ist, welche Chancen nutzt diese Stadt?

00:27:56: Es gibt seit ... ... zwei Taus neun, glaub ich.

00:27:59: Diesen Masterplan von Albert Speer und

00:28:03: Co.,

00:28:04: der zur Verfügung gestellt wurde.

00:28:07: Und man hat natürlich nicht so den Eindruck, dass sich der Masterplan wirklich umsetzt.

00:28:13: Man kann ein paar Dinge geben, die schon angegangen worden sind aber in Köln, das wissen wir spätestens seit dem Dombau läuft alles ein bisschen Ein bisschen höch, ein bisschen langsam hier.

00:28:26: Das ist so... Man könnte auch eine Schnecke nach Göln benennen.

00:28:33: Also Schnäckos Colonius oder so.

00:28:37: Also das ist so, dass man mir denkt manchmal.

00:28:42: Man hat den Herz zurück mit dem Ruck der durchs Land geht und sich auch manchmal wünschte dieser Ruck Da ruck möge auch mal durch die Stadt gehen.

00:28:52: Und man möge, weil wirklich so... Man mögen die Sachen richtig anpacken und sagen, jetzt setzen wir sukzessive nacheinander.

00:29:02: Jetzt setzen wir um, um, Um, um!

00:29:05: Ja?

00:29:06: Und jetzt machen wir diese Dinge einfach mal.

00:29:08: Tja.

00:29:09: Aber solche Masterpläne, die scheinen wahrscheinlich auch für mehrere Jahrhunderte gestreckt worden zu sein.

00:29:18: Das Problem ist natürlich, je weiter man so einen Plan dann auch immer wieder rausschiebt, dann kommen natürlich auch immer neue Geschichten dazu und wir wissen alle Pläne veralten dann auch irgendwie und dann sind sie irgendwann abgelaufen und haben nichts davon umgesetzt.

00:29:34: Dann schreibt mal den nächsten Plan der man für die nächste Schublade schreibt Auch ein bisschen schade.

00:29:45: Also auf der einen Seite weiß die Stadt Dinge zu nutzen, solche Legenden wie Jan und Griedt Auf der anderen Seite ist die Stadt manchmal etwas zu bequem.

00:30:01: In diesem Sinne ihr Lieben das soll es gewesen sein für diese Woche mit unserem Podcast wieder als Puzzle von zwei Teilen der Josh und ich.

00:30:14: Nächste Woche, wie ihr sagt wahrscheinlich nochmal genauso.

00:30:16: Und wenn ihr noch der zweite Lied über Jan und Griet hören wollt dann bleibt doch dran zumindest jetzt als Hörer der Radio Alsternwelle am Mittwoch um neunzehn Uhr weil nach unserem Outro kommt da zweite Liedsche.

00:30:31: Das ist von Bab.

00:30:34: Ja auch Bab hat über Jan & Griet gesungen das heißt die Morität vom Jan und Griet.

00:30:41: Und ja, wenn ihr eben nicht bis Mittwoch machen wollt, dann hört es euch doch einfach so an.

00:30:50: Geht auf eurer Streaming-Portal, gebt mal Bab ein die Morität von Jan und Friedt... ...und schon könntet ihr das nächste Liedchen über diese Legende hören!

00:31:02: In diesem Sinne ich hoffe Ihr bleibt uns treu auch wenn wir jetzt gerade ein bisschen experimentieren.

00:31:07: Bald sind wir wieder vis-à-vis und werfen uns die Ping-Pong-Belle zu, bis dahin macht euch eine schöne Zeit.

00:31:17: Und trauert gerne aber nicht so lange über verpasste Chancen.

00:31:21: guckt was ihr daraus lernen könnt und schaut, dass die Psychologie die Emotionalität dahinter.

00:31:28: dann seid auf mute und wave!

00:31:30: Bis dann, tschö!

00:31:46: Hast du Lust auf ein weiteres Kamelchen?

00:31:48: Dann abonnieren den

00:31:49: Podcast und

00:31:50: höre dir direkt die nächste

00:31:51: Folge an.

00:31:52: Viel zu Kamelle gibt es überall

00:31:53: da, wo es Podcasts gibt!

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