Bequemlichkeit

Shownotes

In dieser Folge von „Vill zo Kamelle – Lebenskunst auf rheinische Art“ werfen wir mit einem Augenzwinkern einen Blick auf die angenehmen Seiten der Bequemlichkeit, auf unsere rheinischen Eigenarten und auf die Frage, wann unser innerer Schweinehund eigentlich zum echten Hausherrn geworden ist.

Eine humorvolle Folge über Gemütlichkeit, Ausreden und die Kunst, das Leben zu genießen – ohne dabei im Leben festzusitzen.

Transkript anzeigen

00:00:06: Fällt zu Camelherr,

00:00:08: Lebenskunst auf reinische Art.

00:00:11: Mit Ralf und Jörg.

00:00:22: Muss ich jetzt wieder aus dem Liegestuhl raus ans Mikrofon?

00:00:29: Oh

00:00:30: ja!

00:00:30: Da sind wir ja wieder bei einer neuen Folge unseres grandiosen Podcasts.

00:00:40: Viel zu Camela-Lebenskunst Auf die bequeme Art.

00:00:47: Ah nee,

00:00:48: Lebenskunst auf reinische Art wobei das vielleicht auch manchmal ein Synonym sein kann für die Bequemeart!

00:00:56: Ich weiß es nicht.

00:00:57: ich bin Ralf und ich mache mir bequem bei dem Podcast.

00:01:01: damit ich nicht die ganze Zeit alleine was erzählen muss habe ich natürlich meinen wunderbaren Freund und Kollegen Jörg auch dabei.

00:01:11: hallo lieber Jörr.

00:01:13: Hallo lieber Ralf, hallo lieber Hörerinnen und Hörern.

00:01:16: Ich hatte mich gerade so schon bequem gemacht, ne?

00:01:19: Und da hat der Ralf Michi weckt ja!

00:01:21: Ja, mein Gott muss man schon wieder eine Folge auch nehmen.

00:01:26: Woche für Woche meine Jüte.

00:01:31: Das ist nicht was meinen Convenience Hirn gerne hätte.

00:01:38: Manchmal habe ich den Verdacht, wir sind da einzig über dieses Land hier doch oblaufen.

00:01:48: Kann man so sehen?

00:01:51: Bei Convenience ist natürlich Bequemlichkeit das ist natürlich schon auch ein Trend kann man sagen.

00:01:58: also natürlich gerade in der Convenience.

00:02:00: man kennt es aus dem Gastro-Bereich ja große Mensen, große Kantine, Convenience Food Ja, alles wird schon geschnibbelt.

00:02:10: Boch zorniert und wird angeliefert.

00:02:12: Man muss eigentlich nur noch erhitzen.

00:02:14: Da wird nicht mehr gekocht, da wird erwärmt oder vielleicht einmal noch die schon fertig planierten Schnitzel durch die Fett- und Ölstraße gezogen und so.

00:02:26: Und dann ist alles da!

00:02:28: Aber da gibt es natürlich auch im Supermarkt.

00:02:32: Die ganzen Fertiggerichte, das ist Convenience.

00:02:35: Ja erkennt man an den zielen E-Stoffen.

00:02:38: Ja,

00:02:39: er kennt man auch.

00:02:41: Weil damit das eben auch sozusagen Geschmacks verstärkt und so weiter ist, ist das natürlich eben unhaltbar und leicht herzustellen, ist dann natürlich schon einiges reingeflossen.

00:02:54: Ja absolut!

00:02:56: Bequemlichkeit ist unser Thema, wie ihr sicherlich schon gehört habt.

00:03:00: Ja, bequemigkeit.

00:03:02: ich hoffe oder wir hoffen, ihr habt es euch bequeme gemacht wenn ihr unseren Podcast hört vielleicht auch auf der Radio-Alstadtwelle.

00:03:10: ja wir machen das uns bequemen wir lassen senden.

00:03:12: Ja

00:03:14: genau!

00:03:15: Ja und Bequemerlichkeit hat ja mehrere Schichten, mehrere Facetten und viele interessante Erfindungen sind ja aus reinen bequemnischen Platzgründen entstanden, weil wir es uns bz machen wollen.

00:03:31: Ja das kann ich mir sehr gut vorstellen.

00:03:34: man will sich das Leben erleichtern.

00:03:36: was fällt dir denn da beispielsweise ein?

00:03:39: Die Waschmaschine und die Spülmaschine als erstes.

00:03:45: Kühlschrank

00:03:45: fällt mir beispielsweise auch ein.

00:03:47: früher musste man dann mit Eisblöcken das ganze Zeug kühlen.

00:03:51: Ja, und das ist nicht leicht so ein Eisblock.

00:03:57: Und den findest du ja auch nicht überall?

00:03:59: Finde ich nicht überall!

00:04:01: Also auch ein Problem... Wenn

00:04:05: man überlegt meine Großeltern die Generationen, die hatten noch keine Spielmaschine, da wohnen Tellertöpfer-Tasse, die wurden von Hand gespült.

00:04:19: Wäschetrockner gab es noch nicht, hat man auf der Wäscheleine.

00:04:22: Wobei das ja muss ich sagen, dass das riecht ja immer noch wesentlich besser wenn etwas draußen eine frischen Luft getrocknet wurde als im Trockner.

00:04:30: Da kannst du auch noch so viel Parfümdereien reinschmeißen irgendwie so oder?

00:04:34: Das ist richtig immer besser!

00:04:36: Aber in Finniss ist entstanden, weil wir es uns einfach auch bequem gemacht haben.

00:04:41: Der Inbegriff der Bequemlichkeit ist ja wohl die Sitzheizung im Auto?

00:04:45: Ja!

00:04:46: Früher musste man jemand noch in den Futter treten damit er einen warmen Hintern hat und so.

00:04:51: Und jetzt macht das die Sitze.

00:04:56: Ich habe sie versehtlich im Sommer.

00:04:58: Da bin ich dran gekommen an ...

00:05:00: Die Sitze... Ja, bei vierzig Grad oder?

00:05:03: Bei vierzig Gramm.

00:05:05: ich ging.

00:05:05: Verdammt ey das ist aber so heiß am Hintergrund und es war eh schon so heiß

00:05:11: bis

00:05:11: ich gemerkt hatte dass ich mit dem Hochsommer eine Sitzzeit sogar nicht.

00:05:18: Ja, wir haben uns da falsche Knöpfchen gedrückt offensichtlich.

00:05:24: Du rochst auch schon ein bisschen Krossen oder

00:05:26: so?

00:05:26: Ich würde sagen, also dann hattest du doch schon einen schönen Rösterhomen, was du schon gehabt hast.

00:05:33: Wenn ich das nicht merkte, hätte ich den Bavian im Kern noch zu konkurrenz machen können.

00:05:40: Hätte sich einfach mal dazustellen können auf den Felsen und gucken ob es hier oben auffällt!

00:05:45: Ich glaube, es wäre unbequem geworden.

00:05:50: Ja!

00:05:52: Aber das ist was du eben gesagt hast... Wie hört ihr unseren Podcast?

00:05:57: Liegt ihr jetzt auf der Couch oder...?

00:06:00: Seid ihr auf dem Ergometer, auf dem Laufband und hört Podcast?

00:06:05: Ja also das geht natürlich auch.

00:06:07: Ich kenne viele beim Sport immer mit der Kopfhörer da drin und hören so Mucke.

00:06:12: aber viele hören auch Podcasts beim Sport.

00:06:17: Letztens hat mir einer erzählt er hört beim Sport-Auf-Lauf-Band einen Podcast... Da gibt's um Rezepte!

00:06:23: Also über Essen.

00:06:25: Das passt jetzt irgendwie nicht zusammen.

00:06:29: Hat er da vor sich schon ein Schneidbreitchen und so, oder ist

00:06:35: das schon am Schlüssel?

00:06:36: Ich weiß es nicht.

00:06:37: Wir machen das uns bequem.

00:06:40: Und Bequemlichkeit ist ja wenn man so will einen gewissen Schutz vor Überlastung.

00:06:47: Wenn wir uns heute mal die komplette Konsumgüter genusslich angucken, was eben die Convenienzprodukte angesprochen hat dann ist ja vieles entstanden aus purer Bekleidigkeit heraus.

00:06:56: Das Auto ist entstanden Es gibt ja so viele Dinge, die auch wirklich sehr, sehr nützlich sind.

00:07:03: Die aus Pucherbequemlichkeit entstanden sind.

00:07:06: soweit so bequem.

00:07:08: allerdings und jetzt kommen wir zu der anderen Seite der Bequemlichkeit ist nicht nur ein Zustand des Wohlbefindens und der Leichtigkeit sondern vielleicht auch so bisschen die Eigenschaft und Neigung anstrengen und Unternehmlichkeiten zu vermeiden So, der eine oder andere spricht dann böswillig von Faulheit oder Trägheit.

00:07:35: Soweit würde ich jetzt nicht gehen wollen.

00:07:36: aber dennoch ist Bequemlichkeit etwas was sich offensichtlich so ein bisschen breit gemacht hat und was uns nicht immer weiter hilft.

00:07:44: Insbesondere wenn wir uns mal an die vorangegangene Podcast-Folge erinnern haben sie über Zukunft unterhalten, Zukunften... Und ich glaube das sind wir alle sehr bequem geworden!

00:07:55: Ja?

00:07:58: wird natürlich immer weiter um sich greifen.

00:08:01: Wir werden immer wieder Bereiche des Lebens entdecken, wo wir es uns noch bequemer machen können.

00:08:09: Das ist gar keine Frage!

00:08:10: Also gerade bei den Dingen die so lächstig einem erscheinen.

00:08:15: Wäsche waschen und so... Wer will sich heute noch an den Reihen setzen und da die Wäschel waschen?

00:08:21: Das haben die Leute früher, das am Fluss eben genauso gemacht wie man.

00:08:25: Da sind wir alle froh dass diese Zeiten vorbei sind weil in der Zeit können wir was anderes machen.

00:08:31: ob das dann was Sinnvolles ist?

00:08:32: Das ist ja jedem selbst überlassen.

00:08:34: aber wir haben eben schon gerade den Kühlschrank erwähnt.

00:08:38: Aber denn die nächste Stufe der Bequemlichkeit ist natürlich der smarte Kühl schrank Der auch noch die Sachen bestellt Ja die im Kühlschrank fehlen und die lässt man sich dann liefern.

00:08:50: Das heißt, man geht nicht mehr in den Supermarkt, kauft selbst ein sondern der Kühl schrank checkt.

00:08:56: was ist denn noch da?

00:08:58: Und was ist nicht da?

00:08:59: bestellt das automatisch es wird dir vor die Haustüre gekannt und einräumen muss man jetzt noch selbst.

00:09:07: aber da gibt's bestimmt bald auch den Roboter der das für dich macht.

00:09:11: Ja,

00:09:12: die Vorstellung immer kühles Bier im Kühlschrank.

00:09:15: Hör mal reif!

00:09:16: Wenn du deinen Kühlchrank so programmierst dass der das nachbestellen soll dann bestellt er das nach.

00:09:21: Aber den Koppel ist direkt mit einer oder anderen Uhr rein.

00:09:25: Ganz eine solche Standleitung kannst du dir auch legen lassen.

00:09:29: Dass du das Fässchen immer wieder aufgefüllt bekommst.

00:09:35: Du hast vorhin das Waschen im Rhein angesprochen, du warst ja früher und es gibt in dem Zusammenhang gibt es ja in Bonn-Beu noch die Wäscherprinzessin, die jedes Jahr in Amt und Würden ist.

00:09:46: Und durch die Session zieht sie durch die Seele und darauf aufmerksam macht... ...und ich weiß jetzt nicht ob es am Aschermittwoch oder am Fälschendienster ist,... ...dann wird der Geldbeutel ausgewaschen, dann hängt man verschiedene Portemonnaies, die dann leer sind!

00:10:02: an einem Seil in den Rhein und dann wird das mit der Geldbeutel ausgewaschen.

00:10:06: Ein schöner Brauch von den Karnevalistinnen in Bonnbäu, ja genau.

00:10:12: Wir Waschweiber würden Wäsche waschen wenn wir wüssten wo warmes Wuppawasser wär.

00:10:21: diesen Satz her.

00:10:22: Ja,

00:10:22: der habe ich irgendwann mal als Kind gelernt!

00:10:24: Das sollte eigentlich so ein Stolper rein oder sowas sein aber er ist eigentlich relativ einfacher.

00:10:29: Ich finde ja Blaukraut bleibt blau Kraut finde ich viel schlimmer für die Zunge als den jetzt gerade.

00:10:35: Aber natürlich die totale Alliteration alles beginnt mit weh.

00:10:40: Aber da haben wir wieder die Waschweiber und die Wuppa wo dann die Wäsche gewaschen wurde.

00:10:45: Das ist ja stark das ist ja ja ja.

00:10:47: Für so was sind wir heute zurückqueren?

00:10:52: Ja!

00:10:53: Naja, es ist ja so wenn du mal überlegst in unserer Kindheit und Jugend.

00:10:57: Wenn man im Urlaub gefahren ist dann hat man noch einen Stadtplan oder eine Landkarte auseinander gefaltert.

00:11:04: Und ich war einer der Experten die das Ganze genau einmal auseinander gefalte haben oder nie wieder zusammenbekommen.

00:11:14: Genau, diese Falkpläne die immer total leicht wieder zusammen.

00:11:18: Ja oder auch nicht?

00:11:19: Oder

00:11:19: auch nicht!

00:11:20: Also gerade natürlich für große Städte.

00:11:22: ich glaube ich hatte auch mal einen für London und das war nur der Innenstadtbereich aber der war gefühlt schon drei Zentimeter dick.

00:11:32: Wenn Sie den einmal auseinander da Den Kott ist ja nur noch an die Wand pinnt, der hat ja niemals zusammengekriegt gefühlt.

00:11:39: Das weiß ich nicht.

00:11:40: Naja heute gibst du das ins Navi ein und das kennen wir nun auch jetzt von der Session.

00:11:44: Ja wenn wir von Saal zu Saalfahren da ist es ja alles sehr getaktet.

00:11:49: Im Prinzip setzt du dich ins Auto und telefonierst nach jedem Auftritt mit dem Literaten des nächsten Auftritts Und kannst ihn auf die Minute genau sagen Unter Berücksichtigung des Straßenverkehrs und Stauaufkomments Wann du da bist?

00:12:02: Und das führt natürlich dazu, dass wir über das Fahren und den richtigen Weg als solchen überhaupt nicht mehr nachdenken.

00:12:10: Das ist bequem.

00:12:12: Diese Bequemlichkeit nehmen wir gerne in Kauf, aber die freuen wir uns ja.

00:12:17: Und so ist es auch in vielen anderen Bereichen.

00:12:19: Du machst das vorhin mit diesem fantastischen Kühlschrank erzählt?

00:12:24: Aber die Frage ist eigentlich auch der Kern dieser Podcast-Folge welche unserer Fähigkeiten verkümmern eigentlich jeden Tag, wenn wir so beinahe jede Anstrengung aus unserem Leben rausoptimieren.

00:12:43: Ja?

00:12:45: Das ist

00:12:45: eine gute Frage!

00:12:49: Also das heißt ja nicht, dass man gegen Technik isst und dann geht man auch schnell ein bisschen als schuldig, es geht da nicht darum zu sagen... Wir machen wieder Feuer mit Feuersteinen und Holzstücken, die wir dann alleine haben.

00:13:04: Ich glaube, wir haben uns wirklich in vielen Bereichen echt total eingerichtet, bequem gemacht.

00:13:10: Und die Frage ist dann auch mal wie kommen wir denn daraus?

00:13:14: Wie kriegen wir überhaupt den Umgang mit Schwierigkeiten wieder trainiert?

00:13:19: Ja!

00:13:20: Und das ist gegen genau der Punkt, den sollten wir nicht verlieren.

00:13:23: Also einerseits natürlich die körperliche Ebene.

00:13:25: da brauchen wir Widerstand Da brauchen wir Anstrengung Sonst verkümmert unsere Muskulatur und Wir wissen alle.

00:13:33: also Krafttraining ist Einer der Schutzfaktoren vor Erkrankungen und Gebrechen fürs hohe Alter.

00:13:40: Die Datenlage ist klar.

00:13:42: Das heißt Bewegung ist absolut wichtig und auch Wider Stand Nicht nur Schritte draußen, Spazieren gehen und so.

00:13:50: Sondern die Muskulatur braucht auch Widerstand.

00:13:53: also das heißt wir müssen schon mit Gewichten arbeiten damit wir eben den Muskelabbau der eben einfach von Jahr zu Jahr stärker wird damit wir denen zumindest verlangsamen wenn nicht unterstoppen können.

00:14:06: Und das gleiche gilt natürlich auch für unser Gehirn.

00:14:09: Ja ich finde es ja ich finde Es ja prinzipiell gut dass wir Tätigkeiten und so, die vielleicht eher jetzt lästig sind oder so.

00:14:19: Der Mensch wird da immer nach Möglichkeiten suchen diese zu beseitigen und so das hat uns ja eben auch so erfolgreich gemacht.

00:14:27: Ja also viele Nutzen zwischen den Saugroboter Zuhause ja So und der fährt da gerade

00:14:35: Da ist er gerade.

00:14:36: Er fährt ja die ganze Zeit hin und her und so.

00:14:39: Also viele möchten den jetzt schon nicht mehr missen.

00:14:43: Und ja klar, aber so muss man da vielleicht nochmal saugen.

00:14:46: Weil in die Ecken und so kommt er nicht.

00:14:47: Aber deutlich weniger beispielsweise als früher.

00:14:51: Die Frage ist nur was machen wir mit der Zeit, die wir dadurch einsparen?

00:14:56: Wenn wir diese Zeit eben nicht nutzen unsere Hürden weiterhin zu benutzen, anzusträngen in die Fantasie zu gehen über Probleme nachzudenken.

00:15:07: Die noch da sind andere Sachen zu machen.

00:15:10: wenn wir nur dann vor dem Smartphone hängen und irgendwie TikTok gucken oder sowas Dann nutzen wir die Zeit schlecht, die wir gewonnen haben.

00:15:21: Ja und da kommt noch was anderes Entscheidendes dazu Wenn wir unser smartphone in der Hand haben.

00:15:27: die ganzen Kanäle Tiktok hast du angesprochen wie sie alle heißen Da bekommen wir ja sehr schön bequem von Algorithmen bereits vorsortiert, was wir gerne sehen wollen.

00:15:37: und das wiederum führt dazu dass sie uns eigentlich immer in unserer Sichtweise bestätigt fühlen.

00:15:44: Und das führt dazu, dass wir eigentlich kaum noch Widerspruch erleben.

00:15:49: Das geht mit um dort zu lasten unsere Urteilsfähigkeit.

00:15:53: es gibt mittlerweile Wissenschaftler die sagen sucht den Widerspruch ganz bewusst und setzt euch mal damit auseinander.

00:16:02: Wir brauchen Perspektiven, die auch nicht zu unserer bisherigen Überzeugung oder Lebensplanen passen.

00:16:08: einfach mal zu gucken wie machen es andere?

00:16:10: Und das heißt nicht dass du ungefiltert die Meinung von anderen übernehmen sollst aber einfach mal in den Diskurs gehst einfach mal guckst.

00:16:19: Wie kommt der andere dazu?

00:16:21: Wenn einer sagt, ich bin jetzt Berufskletterer geworden.

00:16:25: Ich klette dreimal ein Dach der Kolonies auf und runter.

00:16:27: Kann man sagen, er hätte es nicht all.

00:16:29: Man kann auch mal versuchen diesen Widerspruch anzunehmen sein.

00:16:32: Warum mache ich das eigentlich nicht?

00:16:36: Schön dass es einen anderen macht.

00:16:37: Ja!

00:16:40: Ein

00:16:41: tolles Team.

00:16:45: Wir hören ja immer wieder mal, wir sollen lernen out of the box zu denken außerhalb unserer Grenzen und natürlich kann man das bei seinem Hirn eben auch selbst probieren.

00:16:56: Es wird manchmal einfacher wenn man mit Leuten redet die schon außerhalb der eigenen Box sind weil dann höre ich eben genau was du gesagt hast im Diskurs Dann hör' ich eben schon andere Dinge.

00:17:10: Die muss ich nicht übernehmen oder muss ich auch nicht mit übereinstimmen Aber es ist natürlich immer ganz interessant, das eben zu hören.

00:17:17: Also aus anderen Welten und aus anderen Perspektiven.

00:17:21: Weil das Manch ja für unser Hirn eben halt nicht leicht ist.

00:17:24: also wird dann leicht gesagt irgendwie du musst noch mal ganz anders denken und so.

00:17:28: Wenn das Hirn aber schon die ganze Zeit nur in eine Richtung gedacht hat denn dieses Manch war für das Hirnen relativ schwer hier irgendwie in ne komplett neue Spur zu sprengen oder einen kompletten U-Turn oder sonst irgendwas zu machen

00:17:41: Ja, und das ist ja das Problem mit den sozialen Medien.

00:17:44: Also es geht ja gar nichts darum oder nicht nur darum wie viel Zeit wir damit verbringen sondern dass wir eigentlich immer nur bezahlt mit den Dingen verbringen die uns so leicht professioniert zugänglich sind.

00:17:53: Das ist leicht verdaulich.

00:17:55: Unsere Urteilsfähigkeit leidet darunter unsere Selbstständigkeit auch.

00:18:00: Wir machen uns total abhängig davon.

00:18:03: Bestes Beispiel WLAN.

00:18:04: also ich habe letztens mal einen wunderbaren Satz gehört Gesundheit ist wie WLAN, solange es da ist, ist alles für selbstverständlich.

00:18:11: Aber sobald das ausfällt bricht ein ganzes Haus Panik aus und endlich ist es mit gesundheit auch.

00:18:18: Denn aber diese Lernfähigkeit gibt uns auch verloren.

00:18:22: Also etwas Neues zu lernen ist immer mit einem Energieeinsatz verbunden.

00:18:26: Das kostet immer Kraft, das ist immer anstrengend.

00:18:28: Man kapiert was nicht, man macht einen Fehler, man erlebt Frustration.

00:18:32: Aber genau das gehört ja irgendwo zum Lernprozess auch dazu.

00:18:36: Und wenn die jetzt jeden kognitiven Widerstand beseitigen, ja?

00:18:41: Beseitigend wie möglicherweise auch ein Teil des Lernprozesses.

00:18:46: Und ich finde das ist eine Überlegung wert.

00:18:51: Siches Leben vielleicht dann doch auch hin und wieder mal bewusst etwas schwerer zu machen.

00:18:56: Könnte man dann sagen für dich natürlich auch als Experten für das Kölschegrundgesetz Das ist natürlich dann Artikel sechs.

00:19:07: Kenne man nicht?

00:19:07: Brauche man nicht fort damit, in dem Fall vielleicht kontraproduktiv ist.

00:19:12: Weil das eigentlich ja der Bequemlichkeitsparagraf vielleicht.

00:19:18: Genisch nüsch und so weiter brauche ich nicht weg damit.

00:19:23: Also warum sich verändern wenn es gerade so gemütlich ist dass man da sagen muss ja lieber Kölner vielleicht manchmal drüber nachdenken Vielleicht kann man es doch noch irgendwie gebrauchen.

00:19:34: Also da würde ich sogar auf Artikel neun des kurzen Grundgesetzes heranziehen, die reinische Universalfrage was soll der Quatsch?

00:19:44: Was sind wir ja schnell dabei und wenn natürlich auch immer so algorithmusmäßig das bestätigt bekommen dass die anderen doofs sind dann glauben wir das irgendwann.

00:19:54: Aber es ist ja so, wir haben hier heute für alles irgendwie eine Fernbedienung.

00:20:00: Jeder Wunsch wird ja auch sofort in Echtzeit irgendwie realisiert, sofort erfüllt.

00:20:07: und ich weiß noch früher wenn man wusste Mensch da kommt ne neue Schaltplatte raus dann hat mal sein Taschengeld zusammen gekratzt und wusste hey in zwei der Wochen kommt die Platte deiner Lieblingsband Da hat man auf diesen Tag hingefiebert, ja?

00:20:21: Und mittlerweile ist alles irgendwie immer verfügbar.

00:20:25: Das ist zwar total bequem aber ich glaube dass es uns nicht immer gut tut.

00:20:30: und also wichtig ist ja das die Leute die uns jetzt hier zuhören.

00:20:34: Ich denke wo die zwei haben wir völlig eine Waffe.

00:20:39: Es geht ja jetzt nicht darum, dass das Leiden als solches zu romantisieren oder so.

00:20:44: Nein nein!

00:20:44: Nicht unsere Wäsche wieder im Rheinschrubben weil waschmaschinencharakterlich verweichlichen würden und so.

00:20:51: Darum ist es ja nicht.

00:20:53: Ja wir treffen uns morgen hier an der Südbrücke zum gemeinsamen Waschen.

00:20:57: Ja genau, wir waschen den Ongerbotsen und die Pappnasen.

00:21:03: Einmal Bremsstreifen-Ex.

00:21:17: Ein Bekannter von mir hat einen Rack-Sportladen und als der mir vor ein paar Jahren sagte, ich verkaufe demnächst auch E-Bikes.

00:21:26: Da hab' ich diesen Trend überhaupt nicht verstanden!

00:21:30: falsch einsortiert und hab ihn gefragt, wie machst du jetzt Reha-Mickel oder sowas?

00:21:35: Ja ich habe gedacht das wäre irgendwas für Leute die keine Ahnung mal vom Rad gefallen sind oder nicht mehr so gut zu Fuß sind.

00:21:43: dass das so einen Hype geben würde.

00:21:45: Also wenn ich jetzt in der Höhle des Löwen bei dieser Sendung, wo man als Investor Geld geben muss... Wenn ich jetzt diejenige gewesen wäre, der darüber hätte befinden müssen, bekommst du Geld?

00:21:54: Weil du gerade ein E-Bike erfunden hast!

00:21:56: Ich hätte das komplett unterschätzt.

00:21:58: So mittlerweile fährt Gott und die Welt mit so einem e-bike durch den Gegend und das Ding ist.. ...ich sehe da sogar Kinder und Jugendliche mit rumfahren.

00:22:07: Natürlich ist die Technik in der Welt, ihr findet das alle cool.

00:22:11: aber wenn ich dran denke weil ich mir früher noch der Lunge aus dem Haus gefahren hab.

00:22:16: Ja,

00:22:16: das geht uns ja alles auch euer Wohnstück weit verloren!

00:22:23: Und was du gerade natürlich auch mit den Schalenplatten erwähnt hast und dieses Himfiebern dann auf das Erscheinungsdatum in dem Fall ist es ja eben... Das war so eine Verbindung dann eben auch auf gewisse Art und Weise von Knappheit mit Wertschätzung, dann eben.

00:22:44: Und das ist natürlich eine Sache die tatsächlich zur Wertschetzung führen kann.

00:22:49: also wenn etwas eben nicht jederzeit zur Verfügung steht Wenn man sich dafür anstrengen muss wenn man darauf warten muss Dann kann man natürlich solche Sachen auch mehr wertschätzen.

00:23:03: Und deshalb sollte man in der heutigen Zeit dann eben auch einfach mal deutlicher überlegen, wenn man jetzt jeden Film auf Kropfdruck sehen kann.

00:23:14: Dann ist das natürlich... Anders als wenn du früher wusstest, okay diesen Sommer kommt im Kino der und der Film.

00:23:22: Und da fieber ich jetzt schon mal darauf hin weil ich den unbedingt sehen will.

00:23:26: Und jetzt kannst du den üblicherweise schon noch kurzer Zeit kannst dir den streamen dass diese Wertschätzung eben verloren gehen kann.

00:23:36: Wenn dieses nicht mehr durch Klappheit erzeugt werden kann dann braucht es aber dafür einen anderen Zugang damit uns das nicht verloren geht.

00:23:44: also dann vielleicht eher mal Wow!

00:23:47: Also es ist ja Wahnsinn, dass die heutige Technik es uns erlaubt jederzeit darauf zugreifen zu können.

00:23:55: Das ist ja wahnsinnig toll das Leute, Techniker, Ingenieure, Wissenschaftler, dass sie da so viel Zeit reingesteckt haben, dass sowas jetzt möglich ist also brauchen anderen Zugang zu dieser Wertschätzung von Dingen die jetzt eben auf dem Silber-Tablet serviert werden.

00:24:15: Ja, und das erinnert mich an die Zeit als wir uns noch Serien angeguckt haben.

00:24:22: Und dann eine ganze Woche gewartet haben bis die nächste Folge kann!

00:24:31: Koalcivas, ein Kolchialer Pferde.

00:24:34: So, Schwarzwaldklingig.

00:24:37: Oh

00:24:38: Gott!

00:24:39: Okay, darauf habe ich jetzt nicht gewartet.

00:24:43: Jetzt biegt dieser Podcast völlig falsch ab hier.

00:24:45: Da,

00:24:48: da, da... War das

00:24:52: nicht... Interessant.

00:24:52: Hast du die Titelmelodie kennst?

00:24:54: Ja ich

00:24:55: kenne Titel-Melodien weil ich die schon ein paar mal von vielen Sendungen kenne, Titel Melodien auch die ich nicht geguckt habe.

00:25:02: Weil dieses musikalische Dinger bei mir sich immer irgendwie ins Film gefressen

00:25:09: haben.

00:25:09: Aber überleg mal!

00:25:10: Da hat man eine ganze Woche drauf gewartet und war ganz gespannt wie wird es ja wohl

00:25:14: weitergehen?!

00:25:15: So, heute guckst du eine komplette Staffelhuber und Staller an einem Abend.

00:25:19: Ja so... Durchgesuchtet!

00:25:22: Genau.

00:25:24: Und was wir hier eben auch kennen von vielen man macht teilweise parallel dann noch etwas anderes.

00:25:31: also man guckt nicht nur sondern jetzt gleichzeitig noch am Handy beispielsweise.

00:25:36: ja das ist auch ein Trend der zunimmt also früher eben natürlich weil Du hattest kein Handy was natürlich Ablenkungsoption Nummer eins ist.

00:25:44: Da hast du diesen Film dann tatsächlich geguckt und es gibt manchmal so Situationen, da merke ich das irgendwie bei mir auch.

00:25:51: Ja wenn ich das Gefühl habe es wird irgendwie langweilig oder so dass ich denke, ach das könntest du mal beim Handy gucken und dann denk' ich irgendwie ja mach doch den Film aus wenn er langweilig ist.

00:26:02: Ja!

00:26:04: Eigentlich wäre das doch die Option, also wenn dir dieser Film jetzt wirklich nicht gefällt, dann macht der Ding da aus.

00:26:11: Mach was anderes guck, was anderes, was auch immer.

00:26:14: Manchmal sagst du das Gefühl aber jetzt kannst du grad mal bei Insta gucken oder so.

00:26:20: Ja, es ist sehr spannend.

00:26:24: Jetzt

00:26:25: wird's noch Skorilla.

00:26:26: ja weil es gibt mittlerweile schon amerikanische Serien die genau diesen Nutzungsverhalten Rechnung tragen.

00:26:34: das heißt Die Texte sind so gescriptet dass du jederzeit sehr barrierefrei wieder einsteigen kannst.

00:26:41: also nicht einmal an.

00:26:42: du sitzt auf der Couch und die Serie läuft Und du guckst nebenbei auf deinem Handy.

00:26:46: Na, checkst deine Mails, WhatsApp, Insta, Facebook, TikTok, was auch immer.

00:26:51: Dann bist du trotzdem aufgrund der sehr seichten Unterhaltung in der Lage dem zu folgen, was auf der Matscheibe passiert?

00:26:59: Gebt man Beispiel... Da gehen jetzt zwei Brüder einkaufen und dann lautet er passende Text dazu ohne dass du deinen Blick vom Handy nimmst.

00:27:07: Ah wie schön ist es mit meinem Bruder heute einkaufend zu gehen!

00:27:13: Oh!

00:27:14: Wie früher bei Derrick.

00:27:16: Da wurde aber alles erklärt, was am Bild zu sehen.

00:27:19: So!

00:27:19: Es gibt von Jochen Busse eine schöne Parodie.

00:27:23: Ja

00:27:23: ja genau, jetzt fahren wir mit unseren Eltern nach Hause.

00:27:26: Jetzt sind wir zur Pause angekommen.

00:27:29: Jetzt gehen wir die Treppe hoch und schießen die Türe auf.

00:27:33: Ich sehe unseren Flur.

00:27:36: Genau, jetzt gehe ich gacken.

00:27:41: Wenn das nicht kennt... Aber Jochen Busse parodiert wie die Dialoge in Derikwahn.

00:27:49: Stefan, heute fahren wir zu Brock.

00:27:52: Wir fahren zu Brock!

00:27:53: Ja, wir fahren zu Brock.

00:27:56: Stefan jetzt sind wir bei Brock.

00:27:58: Ach wir sind bei Brock Die Türe geht auf.

00:28:01: Sind Sie Herr Brock?

00:28:02: Ja ich bin Herr Brock

00:28:05: Ich kann nicht mehr.

00:28:09: Also, diese Richtung geht das.

00:28:11: Das ist...

00:28:12: Ich find' es sehr... Es fing da schon an!

00:28:14: Es fing DA schon an, genau.

00:28:17: Derek is schuld!

00:28:18: Derek is Schuld?

00:28:21: Jetzt

00:28:22: gibt's doch nicht, ey!

00:28:23: Ja, ja, wusste ich... also ihr könnt das mal suchen mit Suchmaschinen vielleicht gibts das noch.

00:28:31: Also kann ich euch empfehlen falls ihr es auch nicht kennt.

00:28:34: Ich muss jetzt gerade mal aus dem Neckis hier plaudern, ihr lieben dann draußen.

00:28:37: Das ist immer so.

00:28:38: das was ich an diesem Podcast so faszinierend finde ja?

00:28:41: Wir überlegen uns immer was für euch und wir überlegen was wir sprechen wollen und dann biegt das manchmal in eine Richtung ab wo keiner gedacht hat dass es da hingehen würde.

00:28:53: Ich auch nicht, übrigens.

00:28:55: Wie kommt denn das?

00:28:58: Nur weil du das gerade mit den Serien erwähnt hast, ist mir eingefallen dieses Repetitive, dass das Jochen Busse schon karriktiert hat, schon vor Jahrzehnten nebenbei Derek.

00:29:12: Großartig!

00:29:15: Ja, also unser Hirn natürlich ja zwei Prozent ungefähr Körpergewicht aber zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent der Energie und das bedeutet natürlich möglichst energieeffizient eben auch zu arbeiten.

00:29:30: Und alles was mehr Energie kostet über tausend Sachen nachzudenken und so ist für das Hirn da manchmal nicht so leicht und dann sucht es eher den bequemen Weg.

00:29:43: Auf der anderen Seite ist es natürlich so, wenn uns jetzt – welche Technik auch immer – permanent Entscheidungen die Auswahl und so weiter abnimmt.

00:29:54: Dann fühlen wir uns ja auch ständig in unserer Meinung bestätigt.

00:29:59: Und das ist für mich der Kern von Bequemlichkeit.

00:30:02: also wenn wir uns allgerhythmisch permanent zeigen was zu uns passt oder nicht passt dann erleben wir weniger Widerspruch.

00:30:10: So, aber Widerspruch ist ja auf der einen Seite nicht nur lästig sondern er isst doch auch echt eine Trainingsfläche im Trainingsfeld für unser Denken.

00:30:18: Ja so und denn ohne Widerspruch passiert ja was ganz Bequemes.

00:30:23: wir müssen unsere eigene Sicht nicht mehr hinterfragen Wir müssen nicht mehr prüfen wie bekommen wir bestätigt was wir ohnehin schon glauben Das was wir mögen das wir kaufen wollen dass sie hören wollen dass das das kriegen wir jetzt noch mal vom Algorithmus serviert?

00:30:35: ja Und ich glaube da liegt ein bisschen die Gefahr Geistig, vielleicht auch dabei sind ein Stück weit zu verahmen.

00:30:43: Und deshalb wäre das aus meiner Sicht so gut, dass wir wirklich mal Widerspruch bewusst suchen.

00:30:50: Also nicht den Konflikt oder die Reibung... Jetzt würde ich mich noch einmal in der Fedelskneipe richtig aufrehen!

00:30:57: Nicht nicht aus der Lust am Streit heraus sondern einfach aus der aus der lust heraus die eigene Urteilsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

00:31:05: und dafür brauchst du natürlich immer auch gegenwind.

00:31:09: ja so und ich weiß nicht wer das mal gesagt hat in eine gute meino erkennt man nicht daran dass sie niemals wackelt sondern darum daran, dass die widerspruch aushält.

00:31:24: Ja also was wir eben auf der einen seite mit der bequemlichkeit und dinge die unser leben vereinfachen was war da an zeit- und energie gewinnen sollten wir immer gucken, wie wir das möglichst positiv für uns und für andere einsetzen.

00:31:41: Ja!

00:31:41: Und das bedeutet eben natürlich dass man sich gedeignen macht, dass man engagiert, dass Man das macht... Und jetzt nicht diese ganze freie Zeit eben nur nutzt, um im eigenen Saft zu schmoren und vor sich hin zur Brutze oder so.

00:31:57: Das bringt es auf die Dauer nichts.

00:32:00: Das kann man ja in der Wellness-Saunalandschaft gut machen, das ist ja herrlich bequem!

00:32:04: Ja, aber das kann

00:32:05: man mal machen.

00:32:09: In der Schwitzhütte.

00:32:09: Genau ich glaube dass das Bequemlichkeit halt nicht immer unseren Lebensstandard oder unser Leben bereichert.

00:32:15: Dass was für uns nicht immer gut ist?

00:32:18: Es ist auch eine Frage der Dosis und natürlich, was macht man mit der gewonnenen Zeit?

00:32:23: Das ist die entscheidende Frage.

00:32:25: Exakt!

00:32:26: Was macht man damit?

00:32:29: Ja, was Macht ihr denn?

00:32:30: Wie ist es denn bei euch Bequemlichkeit?

00:32:33: Ist das etwas, was ihr sucht?

00:32:35: Ist es etwas wo ihr sagt ja am liebsten liege ich Und ich warte darauf dass mir die gebratenen Täubchen in den Mund fliegen oder so?

00:32:48: Ja, kommt bestimmt auch bald.

00:32:50: Oder sagt ihr ja schön dass ich nicht mehr zum Reihen muss und da die Wäsche waschen aber die Zeit nutze ich halt eben kreativ und sinnvoll Und macht dann schöne andere Dinge.

00:33:03: Das ist eben wie Jesus bei euch.

00:33:06: Wie

00:33:06: is es bei euch?

00:33:07: Macht das euch bequem.

00:33:09: Also ich schon meinte wett mich jetzt gleich mal ein Prospekt angucken von dem Kühlschrank oder auch von den Spockern

00:33:19: Das smarte Kölschkühlschrank.

00:33:23: Super, am besten noch einen daneben für Weizenbier.

00:33:29: Ein reiner Getränke-Kühlschrank.

00:33:31: Ich merke es schon großartig.

00:33:35: Juhuut!

00:33:36: Wir machen uns jetzt bequem und beenden das wir heute.

00:33:41: Macht das Beste draus und ich hoffe, ihr seid nächste Woche wieder bereit hier auf den Einschaltknopf zu drücken.

00:33:49: Da gibt es noch neue Folgen.

00:33:51: Nein!

00:33:53: Das war Philzookamelle, Lebenskunst

00:34:16: auf reinische Art

00:34:17: mit Alphinnen und Jörg Runge.

00:34:20: Hast du Lust auf ein weiteres Kamelchen?

00:34:22: Dann abonniere den Podcast und höre dir direkt die nächste Folge an!

00:34:26: Philzokamelle gibt es überall da wo es Podcasts gibt.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.