Kölsche Sommersongs reloaded.

Shownotes

Mittwoch, 19:00 Uhr bei Radio Altstadtwelle Schaltet ein – vielleicht entdeckt ihr die Folge noch einmal ganz neu. Wir freuen uns auf euch!

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00:00:06: So, hallo.

00:00:22: Hallo!

00:00:23: Die Musik verklinkt unsere wunderbare Overtüre unserer Erkennungsmelodie.

00:00:30: Hallihallo ich bin Ralf Ich begrüße euch zu Filze Kamelle der Lebenskunst auf reinischer Art.

00:00:38: und wer ist wieder hier mit am Start?

00:00:44: Hoch

00:00:45: zu überlegen, wer ich heute sein möchte.

00:00:47: Ich bin der Jörg.

00:00:48: Ja!

00:00:49: Beides wieder zusammen in einer Person, der Jarsch unter Truppusin.

00:00:53: will er da?

00:00:55: und lieber Jörrk wir haben natürlich wieder unseren Podcast mit Musik begonnen aber wir werden ihn auch mit Musik fortsetzen.

00:01:07: zumindest werden wir über Musik reden.

00:01:10: ja Genau, wer hat denn ja vor einiger Zeit schon mal eine Spezialfolge rausgebracht?

00:01:17: Da ging es auch um kölschische Musik.

00:01:19: Da haben wir uns überlegt was sind dann so unsere drei Lieblingssongs?

00:01:23: und das haben wir jetzt heute nochmal für euch aber in der anderen Art und Weise Es geht heute um Kölschesommer-Lieder uns den Sommer nicht nur ins Leben, sondern auch in Zach zu bringen und da haben wir auch was vorbereitet.

00:01:40: Also im Podcast werden wir über die Titel sprechen.

00:01:43: auf der Radio-Alstadtwelle mittwochsabend um neunzehn Uhr.

00:01:47: könnt ihr das natürlich dann auch mit der jemaligen Musik hören?

00:01:51: Genau!

00:01:52: Ja

00:01:53: genau, das ist unser Kombiangebot, was wir denn haben.

00:02:02: Diesen Mittwoch, wieder neunzehn Uhr.

00:02:05: Ja und es gibt ja immer so den Sommersong des Jahres.

00:02:09: Ich habe mal recherchiert Den gibt's für zwanzig fünfundzwanzig noch nicht Da hat sich noch nicht endgültig rauskristallisiert was denn vielleicht der Sommer Song ist.

00:02:19: Aber wir haben einfach schonmal gesagt Wir nehmen einfach mal unsere Sommercongs Wir nehmen also Kölschesommersongs Und da könnt ihr gucken ob da auch für euch was dabei ist.

00:02:29: bei dem was wir uns ausgedacht haben

00:02:31: Ja, ja.

00:02:33: Am Sommer hielt ich gerade noch mit dem lieben Felico da im Tonstudio und es wird wahrscheinlich bei erster Session rauskommen.

00:02:44: Naja irgendwo ist ja immer Sommer, weißt du?

00:02:47: Irgendwo

00:02:48: ist immer Sommer genau!

00:02:53: Dann lassen wir uns mal überraschen mit einem schönen neuen Stück der Tupus dann wieder um die Ecke kommt Wenn die fünfte Jahreszeit beginnt, wir sind jetzt erst noch hier in der zweiten Jahreszeit.

00:03:06: Wir sind im Sommer!

00:03:08: Und selbst wenn das Wetter hier gerade im Rheinland etwas feuchter ist als gedacht und was kühler, als prognostiziert wollen wir euch zumindest akustisch den Sommer näher bringen.

00:03:21: Wir haben jeder drei Songs mitgebracht und vielleicht fange ich einfach mal mit dem Ersten an, den ich hier in Japan habe.

00:03:29: Ja, da bin ich gespannt!

00:03:32: Weil das ist etwas der Song erinnert mich total am Sommer Und erinnert mich total an Frühjahr.

00:03:40: Weil wir sind früher immer, also ich mit meinen Eltern als ich noch klein war, sind wir immer in den Sommerurlaub hier fahren.

00:03:48: In das berühmte Nachbarland hier im Westen...

00:03:53: Kurtenwäldern!

00:03:57: Nee da waren wir sonst immer.

00:04:01: Man hat es aber gut in Erinnerung, weil das war natürlich Camping.

00:04:05: Wir waren ja Camper und dann sind wir mit dem Wohnwagen immer gefahren.

00:04:10: Kommt später noch mal drauf zurück!

00:04:12: Aber wir sind mit dem Wohlenwagen gefahren hier in das Land im Westen wo uns hier Croissant gibt und Baguette.

00:04:21: Und der Wort Baguettes kommt auch in den Lied vor.

00:04:24: Er geht natürlich um Franck Reich von den Black

00:04:31: Furs.

00:04:33: Ja, ja, ja.

00:04:34: Lang ist sehr schon ein wunderbarer Song.

00:04:38: Ja!

00:04:40: Ja, das Ding ist vierzig Jahre alt

00:04:45: und das glaubt man gar nicht.

00:04:47: und damit Damit sind die Black Furs damals in der ZDF Hitbahn gelandet.

00:04:53: Ja, ja!

00:04:54: Die

00:04:54: waren mit der Nummer in den deutschen Sharks weit oben vertreten.

00:05:01: Ein Song, der deutlich über das Rheinland hinausgeschwappt ist... Das kann man sagen?

00:05:07: Hat man in ganz Deutschland gehört und es ist einfach.

00:05:12: Also wenn ich den Song höre, dann bin ich wieder im Urlaub muss ich sagen.

00:05:16: Weil natürlich habe ich in Frankreich immer ein großes Song gegessen.

00:05:20: Natürlich hab' ich morgens Baguette gegessen schön mit Frommage Blombartue ja dem wunderbaren französischen Quark und Mamaletschen Drup und so.

00:05:33: Ja ist es einfach ein wunderbares Urlaubsgefühl.

00:05:35: und man muss natürlich sagen der Tommy Engel singt das begnadet.

00:05:39: gut

00:05:41: Ja, ja natürlich.

00:05:43: Kotor Syövill zu Dürr, ne?

00:05:46: Warst du ein Wortspiel in diesem Lied?

00:05:49: Der ist ja lauter!

00:05:50: Lauter Wortspiele sind da ja drin.

00:05:53: Claudette und Baguette und Jeanette und Sonnette und Imois.

00:05:59: So geht das ja der ganze Song.

00:06:02: Was glaubst du ist das Erfolgsrezept dieses Titels?

00:06:06: Warum ist er so durch die Decke gegangen?

00:06:09: Naja, weil das natürlich so ein bisschen Perseflage ist.

00:06:13: Aber da auch sehr viel Wahrheit drin steckt und weil natürlich eine sehr eingängige Melodie hat.

00:06:25: Ja,

00:06:28: auch ein tanzbarer Rhythmus.

00:06:33: Die Blackfors haben das vor ein paar Jahren noch mal remixed, nochmal neu aufgenommen und da ist das Tanzbare noch einmal deutlicher hervorgearbeitet worden.

00:06:45: Also so schon fast eine Party-Nummer wenn man so will.

00:06:49: Und ja, es ist natürlich Urlaubserinnerung klar Frankreich.

00:06:54: ich glaube wir Deutschen lieben Frankreich unser Nachbarland.

00:06:58: Da reicht schon die Vorstellung, Geruch von frisch gebackenen Baguette.

00:07:08: Ja wir waren natürlich immer im Süden, wir waren immer am Mittelmeer fast an der spanischen Grenze ganz unten und noch südlicher vom Perpignan und alleine schon die Farben da so diese Erdfarben und der Geruch dieser Erde hat.

00:07:25: Ja, also da habe ich mich immer sehr mediterraten gefühlt, muss ich sagen.

00:07:29: Also das war für mich wie ein zweites Zuhause.

00:07:31: Wenn ich dann nämlich hoch rechne, habe ich da ungefähr zwei Jahre meiner Lebenszeit verbracht wenn ich alle Urlaube so zusammenrechne.

00:07:40: Ich war wirklich schon sehr lange da und ja, war eine sehr schöne Zeit.

00:07:47: Ach guck, ach guck!

00:07:50: Südfrankreich... Es bleibt ein Phänomen, dass es eine Kölner Mundartgruppe so in die deutschen Shards geschafft hat.

00:08:03: Zu einer Zeit als neue deutsche Welle gerade in Fahrt kam ... Aber

00:08:10: auch die Zeit ganz genau.

00:08:11: Ja,

00:08:11: aber auch andere Bands wie Alfa Will mit Forever Young und so weiter.

00:08:16: Und da kommen die Blackfors mit Franck Reich von Kreisen die Ecke an und schießen nach Hause großartig.

00:08:24: Großartiges Lied!

00:08:25: Was hast du denn mitgebracht Jörg Kier als Gölscher Sommersong?

00:08:31: Ralf, ohne dass das jetzt hier vorbereitet und abgesprochen war.

00:08:36: Schließlich mein erster Titel nahtlos an deine Zeit an, an deine Campingzeit in Südfrankreich.

00:08:44: Und zwar habe ich einen Titel mitgebracht aus den Jahre Gölsches Karl-Walds-Lied von Karl Bebür.

00:09:02: Der gute Karl Bebir hat dieses Lied aufgenommen mit dem Steingaster Z und dieses Liet nennt sich das Camping-Lead, da lachst du dich kaputt, dat nennt man Camping.

00:09:17: Und ich finde es wird ja heutzutage noch häufig gespielt.

00:09:21: Es gibt Gölner Tanzgruppen die dieses Lieder immer mal wieder mit dem Reportage zu Gehör bringen.

00:09:27: Es gibt tolle Saalkapellen, die das auch immer mal wieder spielen und ich weiß... Ich habe mich als Kind schon an einer bestimmten Textpassage aufgehangen beziehungsweise beömmelt Und zwar heißt es ja in diesem Lied Da lachst du dich kaputt.

00:09:44: Das nennt man Camping.

00:09:46: Da lachtest du dich Kaputt Dat fing ma schön.

00:09:49: Und jetzt kommt Wenn im Zelt der Mücke unter Pummel dich vor Yucke Und du kannst nicht raus im Rehen.

00:09:58: Das ist eine Punchline in diesem Song, ja?

00:10:02: Wenn im Zelt der Mücke unter Hummeln dich verjürgen, das kannst du eigentlich nicht übersetzen.

00:10:08: oder kann so sagen... Im Hochdeutsch würde man sagen, wenn dich im Zeld der Mücken unter Hummel stechen und du kannst nichts raus, weil da draußen regnet's.

00:10:18: Finde, da bekommt die Gölschersprache so einen wunderbaren Flow.

00:10:22: Und dieses Camping-Lied hat ja damals einen Zeitgeist aufgegriffen.

00:10:29: Also es war die Nachkriegszeit, die Leute wollten wieder raus und Urlaub machen.

00:10:37: Dann bot es sich an, Campingauslüge zu machen.

00:10:40: Sei in der wunderbare Bergische Land oder weiter Richtung... benachbartes Europa.

00:10:50: Aber Camping, das stand sehr hoch im Kurs bei den Menschen und ich glaube das hat sich bis heute nicht geändert, wo meine Sicherheitskämpfung als solches verändert hat.

00:11:03: Wenn du heute siehst, der erste was die ausbackern ist, das hat ein litten Schüssel ne?

00:11:10: Immer aufempfangen genau!

00:11:13: Immer auf empfangen ja unter dieser Galbe-Bühr ein Händchen und dafür tolle, tolle Lieder zu schreiben.

00:11:24: Und da gibt es auch noch andere Auskopplungen davon.

00:11:30: Das haben auch andere Bands gecovert nochmal.

00:11:34: Dieser Carl Belbyer hat übrigens auch diesen Tritzonäsien-Song gespielt.

00:11:39: Wir sind die Eingeborenen von Tritonäsien.

00:11:42: Und Karl Belbyr zeichnet verantwortlich für ... Eidewitzka, der Kapitän.

00:11:48: Also das ist ja... Das ist schon top!

00:11:56: Ich muss sagen dass mit den Mücken, das kenne ich vom Camping natürlich auch.

00:12:01: Da war es immer sehr wichtig, dass man sehr schnell im Zelt verschwand nicht die Türen lange auf hatte Und natürlich immer guckte, ob da irgendwelche Mücken sind die man dann gejagt hat.

00:12:18: Und was natürlich gut war wenn wir noch nach Südfrankrasch gefahren sind... Es hat auch ab und zu mal geregnet, das stimmt allerdings nicht so häufig.

00:12:27: Das war natürlich gut weil also wenn du wirklich in einem klammen Zelt hängst, da gibt es schöneres.

00:12:37: Jetzt muss man dazu sagen, dieser Karl Bebür, der stand ja noch aus einer Zeit wo du mit Musik sehr gut leben konntest.

00:12:45: Also alleine Heidewitzkei Kapitän, das hat dem gereicht um aus diesen Allnahmen vortrefflich zu leben.

00:12:55: und da gibt es noch eine wunderbare Geschichte dazu.

00:12:58: unser erster Bundeskanzler Konrad Adenauer, der war in.

00:13:20: Das ist

00:13:28: eine sehr schöne Anekdote.

00:13:33: Ja, ich habe ein zweites Lied was mitgebracht für diejenigen, die eben nicht verreisen sondern die Zeit hier verbringen und dann die lauen deutschen Sommernächte, die es ja auch gibt genießen.

00:13:53: Und das ist ein Lied der noch älter, noch zwei Jahre älters als Frank Reich von den Black Fists und ist von der anderen sehr, sehr bekannten Band hier aus Köln.

00:14:06: Von den Hühnern ja?

00:14:09: Aus dem Jahre dreiundachtzig wenn im Sommer danach wärm wird.

00:14:17: Ja also wenn im Sonne die Nacht

00:14:21: warm

00:14:22: wird dann beginnt nämlich die Gartenparty Und darüber geht das Lied, also dass man dann zu Hause im Garten die große Party macht.

00:14:33: Natürlich hier typisch mit Bier und mit Würstchen um mit allerlei Sing-Sang und Verzell und was ich war's und natürlich bis in den frühen Morgen Und darüber haben die Höhner eben ein Lied gemacht.

00:14:48: Also man kann sagen, die Hymne für die Daheim gebliebenen, die nicht weggefahren sind sondern hier zu Hause den Sommer zelebrieren.

00:14:58: Ja und ich finde das kam auch immer noch sehr gut an ausgewählten Orten im Kölner Stadtgebiet in Sommerzelebriern.

00:15:09: Ich bin ja großer Fan von diesem Rheinbuldewa Wenn man dort sitzt und auf die untergehende Sonne überall stattblickt, das ist ja schön.

00:15:17: Ich liebe die Südstadt liberal wie du weißt!

00:15:20: Und wenn es einen schönen Sommerabend gibt... Du kannst ja da kulinarisch wunderbar speisen, kann sich durch die Regionen dieser Welt durchfottern.

00:15:31: Das ist schon auch so ein bisschen militärer in die Lebensweise, ne?

00:15:35: Wenn im Sommer danach Wärmwet.

00:15:40: Dann wird viel getröt, im Jahr der Getröt.

00:15:46: Wie sich dazugehört... Ne so geht das ja weiter.

00:15:50: Könnt ihr alles dann?

00:15:51: bei Radio Altstadtwälde könnt ihr das dann hören nach unseren Worten?

00:15:57: Also die Gartenparty, die Akustische für diejenigen, die sagen hier zu Hause ist auch schön im Sommer.

00:16:08: Und die Nachbarn feiern über dem Lied.

00:16:09: Die Nachbaren feiern mit, selbst diejenigen, die sonst immer die Schmier rufen wenn es mal zu laut wird.

00:16:16: Da geht's da drüber.

00:16:18: Die machen da auch ausnahmsweise und feiern gemeinsam hier in der Nachbarschaftsparty.

00:16:27: Auch das ist ein sehr schöner Gedanke.

00:16:30: Sehr friedvoll!

00:16:31: So soll es sein.

00:16:33: Häufig genug regen sich Leute über jeden Driss auf.

00:16:39: Genau, das muss ja nicht sein.

00:16:41: Man muss ja nichts zusammenstreiten und kann ja auch zusammen feiern.

00:16:45: Das ist ja eine Alternative dazu.

00:16:48: Ja richtig!

00:16:51: Ja

00:16:52: also da sind die Höhen.

00:16:52: aber was hast du denn mitgebracht als Liedchen Nummer zwei?

00:16:57: Ich habe einen absoluten Klassiker mitgebrachten.

00:17:01: vielleicht ist es sogar die Sommerurlaubshünde der Kölsch und der Rheiländer schlechthin.

00:17:09: Sie stammt aus den jahren, neunzehnhundert sechsund achtzig also auch aus den Achtzigern sowie wie dein Song gerade von den Hörnern.

00:17:18: dieses Lied gilt heute als die erste Mallorca-Hymne überhaupt?

00:17:25: Und die Rede ist Buenos dias, Matheas.

00:17:29: Mir sind wieder Dorfes.

00:17:31: Am Strand von Mallorca wie jedes Jahr!

00:17:34: Miky Brühl hat dieses Lied geschrieben damals für die Parvaya.

00:17:39: Er war ja viele, viele Jahre der Frontmann der Sänger der Gölner Mundband-Parvaya und mit diesem Lied hat er sich im Denkmal gesetzt.

00:17:51: Und wir sind hier bei Lebenskunst auf reinische Art Dieses Gefühl.

00:17:59: Der der Kölner aufgenommen.

00:18:01: also wir sagen ja, wir haben sechsunachzig Schwedel im eigentlich sind siebenundachtzig denn Mallorca kommt mit dabei.

00:18:08: es gibt ja Leute die sagen wir haben sechszehn Bundesländer und war jetzt in den siebzehnten.

00:18:11: also Mallorcas ist irgendwie keine Ahnung ist integriert worden.

00:18:15: Ja Und dieses Lied beschreibt so herrlich wieder Rheinländer sich das Leben zurecht wie ich.

00:18:24: da gibt eine Passage Ja, Peset pass hier durch.

00:18:29: Also damals noch Peseten getauscht und die Flasche oben also erst mal Geld gewechselt dann die Bierflasche auf so.

00:18:36: und dann kommt es da hier Dudels Raff unter Ostermann Drup.

00:18:41: Das heißt die Lieder die gespielt wurden alles anderes blödsinn.

00:18:46: tun wir erstmal den Ostermann drauf der Willi Osterman Und der hat sich, der Miky Brühl hat sich mit den paar Weiern ein Denkmal gesetzt.

00:18:57: Mit diesem Lied.

00:18:58: Denn das kannst du... Du kannst dich irgendwo auf Mallorca hinstellen.

00:19:02: Egal wo ja und du fängst dieses Lied auf der Straße anzusingen.

00:19:06: es wird keine zwei Minuten dauern und du wirst Rheinland um dich rum haben die das mitsingen.

00:19:11: Aber schon auch über Rheinlands hinaus weil das ist wirklich so eine Hymne auf Malle.

00:19:16: also

00:19:17: Das ist eine Hymne geworden und wenn man sich mal überlegt, was daraus geworben ist wie viele Hymnen es ja mittlerweile gibt.

00:19:26: Ja ich meine das ist ja eine eine Subkultur geworden Schinkenstraße Megapark Bierkönig Wie die ganzen Schuppen da ist und Da sind ja immer mehr Mallorca Sänger daraus entstanden, ich gehöfst Gott.

00:19:44: Mit Mickey Krause wäre vermutlich ohne Mallorca nicht der Mickey Kraus, den wir heute kennen.

00:19:54: und ich finde das super wie in diesem Lied darüber gesprochen wird dass der Kegelklub da einen Ausluch macht der Jupp Nordrum-Fünfzehnte dann zu der Pingen hat und seine Pillen in den Bier rein rührt.

00:20:11: Ich habe gelesen, dass das eine wahre Story ist, die der Micky Brüder genauso erlebt hat.

00:20:17: Ja,

00:20:18: ja, er hat was so erlebt.

00:20:21: Da gibt es ja einen Textfassage Betriebsauchsluch Lüstchen, Kanz und Sohn.

00:20:26: Das war wohl mal eine sehr renommierte Versicherungsgesellschaft in den Achtzigerjahren rund umhört.

00:20:34: Also der hat im Prinzip nichts erfunden, nichts konstruiert.

00:20:38: Der hat es genauso wiedergegeben und das merke ich ja bei meinen Texten auf der Bühne auch, dass beste funktioniert immer dann wenn du etwas machst was die Leute kennen.

00:20:51: Was du dir gar nicht überlegst sondern sagst du spiegelst das nochmal?

00:20:54: Überzeichnest das vielleicht ein bisschen.

00:20:56: und jetzt kommt hier natürlich noch ein wunderbarer Refrain dazu Und das hat sowas euphorisches, ja?

00:21:02: Buenos Dias Matthias.

00:21:04: Er steigt auf Mallorca aus dem Flugzeug aus und singe dieses Lied am Flughafen und die Polonese geht durchs Dominell!

00:21:13: Mit der Witwe aus Prümmen, ne?

00:21:15: Ich kann die Dominelle auch treppen.

00:21:21: Ja aber wo du gerade Matthias sagst und Buenos Días Matthias... Ich meine, das ist ja eine Steilvorlage die du mir da gerade gibst.

00:21:34: Für meinen dritten Song und mit diesem Song gehen wir mal aber in die absolute Gegenwart.

00:21:43: also da sind wir jetzt im Jahre zwanzig fünfundzwanzig mit dem was ich mir jetzt ausgesucht habe der Sänger, der heißt Matthias.

00:21:54: Oder wie er sich da bei den Songs, bei seinen eigenen Songs eher nennt Matty.

00:22:01: Der Matty-Hoff mit Wohnwagenliebe habe ich mir ausgesucht und der Matty ist ja ein guter Freund von mir und auch mein musikalischer Partner in der Zukunft.

00:22:17: Ja, der Matthi und ich als Droh.

00:22:20: Wir wollen ja auch zusammen was machen.

00:22:22: also seid gespannt was da noch kommt.

00:22:24: aber der Matthias macht eben auch alleine Musik und er hat jetzt gerade im Juli hat er eine neuen Song veröffentlicht und das ist eben auch so ein Sommersong Und er heißt eben Wohnwagenliebe.

00:22:38: Also ich meine, das Camping-Motiv, da zieht sich hier durch muss ich sagen und die Wohnwagen liebelt... also wirklich nicht der Straßenstrich hier was damit ihr meint ist.

00:22:50: Das muss man direkt sagen.

00:22:53: Sondern das ist eher so dieses Campinggefühl.

00:22:57: Man zieht zu zweit los im Campingwagen und dann eben die Frage Was braucht es schon mehr als du und ich?

00:23:07: und Wohnwagenliebe?

00:23:09: Ja, darum dreht sich das Liedchen.

00:23:13: Das ist auch sehr schön!

00:23:15: Also Camping scheint ja immer etwas mit Sehnsucht verbunden zu sein.

00:23:21: Absolut!

00:23:23: Und deshalb zieht sich das ja auch so wunderbar durch über die Jahrzehnte.

00:23:28: Überleg mal, Karl-Berbühne aus den Jungen von der Kampen und der Mathe.

00:23:34: Du das jetzt in der Echtzeit auch?

00:23:38: Das ist schon faszinierend, dass es da Dinge gibt, die sich dann offensichtlich so lange gehalten haben.

00:23:44: Ausdruck sind von einer Freiheitsehnsucht.

00:23:49: Man möchte unabhängig sein...

00:23:53: Genau, man möchte losziehen können.

00:23:56: Man weiß vielleicht gar nicht wo man am Abend landet.

00:23:59: Man fährt einfach mal und dann guckt man, wo man sich unterstellen kann.

00:24:04: Ja entweder sucht er sich noch einen Campingplatz oder manchmal ist ja auch Freizelten eben entsprechend erlaubt dass man sich irgendwo hinstellt.

00:24:11: Einfach mal treiben lässt ohne Plan, ohne durchgetaktet zu sein.

00:24:18: Das ist eine große Sehnsucht eben auch.

00:24:20: Ja,

00:24:23: absolut.

00:24:25: Diese Freiheit... Was meinst du?

00:24:31: Der Kölner ist ja da auch so romantisch-melancholisch unterwegs.

00:24:39: Und vorhin sprachen wir darüber die Dudelzerraff der Ostermann-Drucker, das ist so ähnlich wie den Black Furs und mit mir fährt nur vom Bakon aus, ich hab zu dem.

00:24:52: Ja, ja.

00:24:54: Aber Wohnwagen-Liebe das ist schön.

00:24:57: Das hat was sehr romantisches.

00:24:59: und würdest du sagen es ist ein Sommertitel?

00:25:03: Ja,

00:25:04: es ist schon

00:25:04: so.

00:25:04: Wenn es ausgeht sogar noch...

00:25:08: Kann man natürlich auch ganz jahresmäßig hören definitiv aber es hat natürlich auch etwas Tanzbares.

00:25:15: Es hat was Romantisches des Liedes und was Tanzbaeres und da hat sowas beschwingtes.

00:25:21: Wenn man so am Strand ist und dann ein bisschen ... Am Hüppe ist im Sand, weißt du?

00:25:26: So ein bisschen vielleicht mit dem Gläschen in der Hand oder so.

00:25:30: Und einfach so geht die Sonne gerade unter und dann lässt man sich da gut gehen.

00:25:36: Dafür ist das so gedacht.

00:25:38: Ja!

00:25:38: Dafür ist es gedacht.

00:25:40: Das ist genau das was der Gölner, der Rheinländer als ich brauche.

00:25:45: Mehr brauchen wir nicht.

00:25:47: Der Bohrnett.

00:25:50: So leicht zu... zufriedenzustellen.

00:25:53: Ja, was hast du denn noch als wunderbares drittes Liedchen mitgebracht?

00:25:59: Mein lieber Jörg!

00:26:01: Ja und spätestens jetzt wird deutlich ich habe einen Hang zum militäranem Lebensgefühl.

00:26:06: also ich habe ein Lied mitgebracht von den drei Colonias aus der Feder von Dieter Steuter, der wunderbare Songs geschrieben hat für die drei Colonies Und dieser Titel ist ein absoluter Urwong und ich bin sicher die meisten kennen dieses Lied.

00:26:29: Das Lied heißt nämlich The Oma Will nach Palma.

00:26:33: Ja, der Oma will nach Palmar und jetzt geht es nicht mehr nur um den Urlaub sondern da ganze Winter lang So, ne?

00:26:41: Da hat the Oma irgendwann gesagt, jetzt ist er mal gut mit der Kur jedes Jahr nach Bad Gastein zu fahren immer dasselbe Kurschatt und so eine Driss.

00:26:49: Und ich mache jetzt mal Folgendes, ich bleib mir nicht nur für den Sommer, sondern ich bleibe über den ganzen Winter da.

00:26:56: Das war diese Zeit.

00:26:58: auch da hat Dieter Stolter meines Erachtens einen Zeitgeist aufgegriffen als viele Deutsche sich gesagt haben wir könnten uns vorstellen eine Dependance auf der Insel zu haben auf Mallorca.

00:27:12: Und wenn du mal in den Südosten der Insel gehst Richtung Santanier und so weiter, dann sind viele Kölner die da eine Dependance haben seit vielen Jahren.

00:27:21: Und die das genauso tun, die damals noch Anfang der Achtziger sich da eine Ferienwohnung kleines Häuschen gekauft haben.

00:27:29: Damals noch für Kleines und erschwingliches Geld was du heute gar nicht mehr bezahlen kannst.

00:27:34: Aber genau das tun was de Oma macht nach Palma.

00:27:39: Und ich finde, das ist ein wunderbarer Stimmungshit.

00:27:44: Dieter Steuter hatte ja die Fähigkeit mit relativ wenig Text-Geschichten zu erzählen.

00:27:52: Aus der Feder von Dieters Steutler stammt übrigens auch eines meiner absoluten Lieblingslieder im Köln.

00:27:59: schon fast so laufend hat er damals geschrieben für Wickey Junggeburt Eymor Prinz zur Sendung Also diese Textzeile, die sagt eigentlich alles.

00:28:07: Wenn du in der Rische fast gelaufen bist, dann hast du diesen Wunsch einmal Prinz zu sehen und so ähnlich ist das hier auch mit Jadoma Will nach Palma.

00:28:16: Das ist so wunderbar!

00:28:18: Da gibt es diese Szene wo sie Flamenco-Abendstanz mit Don Juan sangrier trinkt und mit Gaston jetzt auf den Tisch springt.

00:28:27: So und da gibt es eine Passage... Kur, kannst du alles vergessen.

00:28:31: In Palma wird der Oma wieder fit und so Oma ist der Hit die Mädsoja durch Stia noch bang!

00:28:41: Das ist eine wunderbare Passage.

00:28:44: Da entstehen Bilder im Kopf.

00:28:46: Wenn der Omer so fit ist, dass selbst der spanische Stia sagt um Gottes Willen, mit der kann ich das nicht aufnehmen.

00:28:54: Der nimmt preis aus für den Oma?

00:28:56: Ja

00:28:57: genau.

00:28:59: Ja, aber das ist ja wieder ein Malle-Lied.

00:29:01: Das ist auch so'n bisschen der rote Faden hier.

00:29:07: Wir haben jetzt schon mal den Flipflop Jupp hier angespielt und wir haben aus Salablaya Köllealaf kommt ja darin vor und du merkst ich habe ja schon einen Hang hinten zu dieser Insel.

00:29:20: Du fliegst ja bald wieder hin?

00:29:23: Ja, und ob ich nochmal wiederkomme, das weiß ich nicht.

00:29:27: Werden wir merken?

00:29:31: Ja absolut!

00:29:33: Aber da war doch jetzt viel Wunderschönes dabei – und dann ist auch so gemeint.

00:29:41: Das waren jetzt sechs Sommerlieder von uns.

00:29:45: Was ist denn euer kölsches Sommerlied?

00:29:47: Habt ihr sowas?

00:29:49: Habt ihr ein Lieblingslied, wo ihr sagt, das hör ich hier in der warmen Jahreszeit.

00:29:53: Hör' ich da besonders gerne?

00:29:55: Dann sagt uns doch wie dat heißt!

00:29:57: Also vielleicht kennen wir dat ja, vielleicht können wir dat noch nicht.

00:30:00: Kann ja auch sein aber lasst uns dann gerne teilhaben.

00:30:05: Wir haben euch ein paar Ideen jetzt näher gebracht.

00:30:08: also wenn ihr den Podcast vor Radio-Alstandwelle hört, dann hört ihn doch gerne nochmal am Mittwoch um neunzehn Uhr mit der entsprechenden Musik.

00:30:18: Und dann habt ihr auch noch mal das Rundumpaket

00:30:20: gebucht.

00:30:22: Genau, holt euch ein Einmal Sangria und holt sich den Gast am Jetten.

00:30:26: Neigt auch den Tisch ja und macht eine wunderschöne Mallorca Magdi mit solchen Songs.

00:30:32: Wie auch immer!

00:30:33: Oder holt Euch Baguette und Jeanette und Claudette oder ne?

00:30:38: Oder macht Wohnwagenliebe also was immer auch passt oder eben die schöne Gartenparty zu Hause.

00:30:45: Ihr habt genug Anregungen bekommen für den Sommer.

00:30:48: In diesem Sinne, wir hören uns nächste Woche wieder!

00:30:52: Also ihr Lieben macht euch eine schöne Sommerzeit bis dann.

00:30:57: Ole und Alav.

00:30:58: Tschüss Samme.

00:31:00: Adieu, bye-bye.

00:31:09: Das war

00:31:10: Phil zu Kamelle.

00:31:12: Lebenskunst auf reinische Art mit Alfinnen und Jörg Runge.

00:31:16: Hast du Lust auf ein weiteres Kamelchen?

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